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Success Story frigemo ag

Baptiste Gremaud

Leiter Finanzen, Controlling und IT

frigemo ag

Wir brauchten eine zeitgerechte Basis, um die Weichen für die Digitalisierung des Unternehmens zu stellen.

Facts & Figures

März 2021


Firmen Facts:

Firma: frigemo ag

Branche: Nahrungsmittelproduktion

Anzahl Mitarbeiter: ca. 950


Projekt Facts:

  • Implementierung von SAP S/4HANA
  • Gleichzeitige Implementierung an zehn Standorten
  • Vorreiterrolle im Bereich Frisch-Convenience


Digitale Weiterentwicklung – eine Unternehmensstärke

Die frigemo-Gruppe produziert und vermarktet Tiefkühl- und Frischprodukte und ist mit ihren 17 Standorten schweizweit eines der stärksten Unternehmen im Bereich Convenience-Food. Die rund 950 Mitarbeitenden liefern täglich 400 Tonnen Waren aus und erledigen damit über 3’000 Kundenaufträge. Bekannt ist das Unternehmen für die Pommes frites, die seit 1976 exklusiv für McDonald's am Standort in Cressier (NE) produziert werden. Sieben Tonnen Pommes frites – pro Stunde!

 

 

Herausforderung

Mit dem stetigen Wachstum des Unternehmens wurden auch die Prozesse komplexer, ein grosser Teil der Rüstprozesse lief bis vor Kurzem noch auf Papier. Hier bestand Aufholbedarf, genau wie bei der Vereinheitlichung der unterschiedlichen Systeme. Die in die Jahre gekommenen ERP-Systeme sollten durch eine moderne Software ersetzt werden. «Wir brauchten eine zeitgerechte Basis, um die Weichen für die Digitalisierung des Unternehmens zu stellen. Mit den alten Systemen wäre das in keiner Weise nachhaltig gewesen», erläutert Baptiste Gremaud. Im Vordergrund standen papierloses Arbeiten, Effizienzsteigerung, Prozessanalyse und -optimierung sowie das Vorantreiben des automatischen Datenaustauschs.

 

 

Mehrere Standorte

Zudem musste SAP S/4HANA an zehn verschiedenen Standorten gleichzeitig implementiert werden - eine Herkulesaufgabe. Vor allem was die Handelsfirmen betraf: «Die Ware kommt, muss kommissioniert werden und geht gleich wieder raus», fasst Baptiste Gremaud das tempogetriebene Business zusammen. «Wir mussten die Garantie haben, dass wir mit dem Go-live gut 80 % der Abläufe sicherstellen können.»

Lösung

Die Ziele waren gesteckt, und aufgrund bestehender SAP-Systeme in der fenaco Genossenschaft war klar, dass es eine SAP-Lösung sein soll. Allerdings gab es zu Beginn des Implementierungsprozesses SAP S/4HANA noch keine Vergleichsmöglichkeiten aus der Convenience-Branche: «Es existierte keine Standardlösung. Dafür konnten wir dank der Unterstützung von Swisscom unsere Anforderungen einbringen und realisieren», sagt Beat Wittmer, Vorsitzender der Geschäftsleitung, nicht ohne Stolz. Das Unternehmen frigemo übernahm unverhofft eine Vorreiterrolle.

 

Der erste Schritt in die digitale Zukunft ist gemacht. Beat Wittmer sieht den gelungenen Big Bang als grossen Erfolg: «Bereits am Tag danach konnten wir je nach Geschäftsbereich zwischen 80 und 95 % aller Betriebsabläufe sicherstellen. Heute sind wir deutlich weiter», so Beat Wittmer weiter. «Mit der Implementierung von SAP S/4HANA haben wir es geschafft, die Prozesse zu digitalisieren, und sind da angekommen, wo ein Unternehmen wie das unsrige heute sein muss.»

 

 

Konkreter Mehrwert
Natürlich möchte frigemo durch das neue SAP-System die Effizienz und Effektivität steigern. Eine Steigerung zu beziffern, ist allerdings im Moment nicht möglich. «Wir sind noch nicht effizienter als vorher. Aber wir rechnen in den nächsten zwei, drei Jahren mit einer bedeutenden Steigerung und gleichzeitig mit konkreten Kosteneinsparungen», erklärt Finanzchef Baptiste Gremaud. «Für uns ist momentan wichtiger, dass wir mit dem neuen System in der Lage sind, den elektronischen Datenaustausch professionell voranzutreiben.»

 

 

Relevante Daten in Echtzeit
Kunden wollen nicht nur den gesamten Bestell- und Lieferservice so einfach wie möglich abwickeln, auch die entsprechenden Daten sollen in Echtzeit vorliegen. Das wird in naher Zukunft machbar sein, meint Beat Wittmer: «Mit SAP S/4HANA haben wir die Möglichkeit, unseren Kunden die relevanten Produktedaten jederzeit in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.» Dafür braucht frigemo eine Schnittstelle mit den aktuellen Artikeldaten der Lieferanten. Derweil denkt Baptiste Gremaud schon an einen weiteren Digitalisierungsschritt: «Wenn der Restaurant- oder Kantinenkoch seine Menüplanung digital macht, soll auf Basis dieser Daten die Bestellung direkt bei uns eingehen.» Pommes frites inklusive.

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Vorteile


Höhere Effizienz durch papierloses Arbeiten

Prozessanalyse und -optimierung

Wichtige Basis für den automatischen Datenaustausch




Dieses Produkt setzt die Firma bei sich ein 




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