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Halter profitiert von Software Defined Networking

Hochflexible Netzwerkarchitektur 

«Wir wussten, wohin wir wollten – aber nicht genau, wie wir dorthin kommen.»

Ein Netzwerk, das sich quasi per Knopfdruck an aktuelle Bedürfnisse anpassen lässt? Die Immobilienentwicklerin Halter wusste: Das gibt es. Und fand zusammen mit Swisscom und Cisco eine starke Lösung.

Text: Anton Neuenschwander (BTK), Bilder: Michael Meier,

Die Halter AG ist in der Schweiz mit sechs Standorten präsent. Dazu kommen durchschnittlich rund 20 Grossbaustellen, auf denen das Unternehmen seine temporären Büros betreibt. Beim Entwickeln und Ausführen von Bau- und Immobilienprojekten kommen beträchtliche Datenmengen zusammen. Für deren sicheren Transport und Austausch benötigt Halter ein hoch leistungsfähiges Netzwerk.

«Always connected» – ein Muss im dynamischen Markt

Marc Funcek, Leiter ICT bei Halter, schildert die grössten Herausforderungen, die er bezüglich Netzwerk erlebt: «Vor allem aufgrund des mobilen Arbeitens und der verschiedenen Endgeräte hat die Komplexität zugenommen. Unsere Mitarbeitenden sind `always connected`: im Büro, auf den Baustellen, im Homeoffice oder unterwegs – oft zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dazu kommt, dass unser Business sehr dynamisch ist: Die Arbeitsplätze auf einer neuen Baustelle müssen sofort funktionieren, wir haben keine Zeit, um sie lange zu konfigurieren.» Was wäre der Idealzustand für die User? «Dass sie überall und jederzeit einfach das Gerät einschalten können und sofort perfekt verbunden sind. Ob sie in der Cloud oder mit Daten und Applikationen aus unserem Rechenzentrum arbeiten, sollen sie gar nicht mitkriegen.»

Halter AG

Halter gehört zu den führenden Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz. Die rund 280 Mitarbeitenden befassen sich mit der Konzeption und der Realisierung von Entwicklungsprojekten mit Nutzungen aller Art und Investitionsvolumen jeder Grösse.

 

> Halter AG

«Unsere Mitarbeitenden sind `always connected`.» 

Marc Funcek, Leiter ICT bei der Halter AG 

Mehr Drive im Business dank Automatisierungen 

Heute sei Halter sehr nahe an diesem Idealzustand, freut sich Marc Funcek. Das habe man einem «Kulturwandel» zu verdanken. Denn Halter hat ihr Netzwerk zusammen mit Swisscom und Cisco auf Software Defined Networking (SDN) umgestellt. Dadurch können viele Prozesse automatisiert werden, und der Betreuungsaufwand für das Netzwerk ist merklich gesunken. Marc Funcek liefert Beispiele: «Früher mussten wir vor Ort sein, um in einer Filiale Einstellungen anzupassen. Heute erledigen wir das bequem auf dem Dashboard – bei Bedarf auch am Samstag zu Hause auf dem Balkon mit dem Tablet. Oder: Auf den grossen Baustellen benötigen wir nur noch einen Internetanschluss. Daran docken wir unsere konfigurierte ICT-Box an, und der Rest ist Plug-and-play.» Stefan Koch, ICT Architect bei Halter, nennt weitere gewichtige Vorteile der SDN-Lösung: «Sie ermöglicht eine flexiblere und bessere Absicherung. Bei unerwünschten Fremdzugriffen oder Ausfällen können wir proaktiv reagieren.»

Übersicht am SDN-Dashboard: Stefan Koch (links) und Marc Funcek

Übersicht am SDN-Dashboard: Stefan Koch (links) und Marc Funcek.

Netzwerkarchitektur, neu definiert

Er habe sich vor dem Projekt seit einiger Zeit mit SDN beschäftigt, erzählt Marc Funcek: «Halter will modern und leistungsfähig sein. Da passt SDN sehr gut dazu. Als Angebot für mittelgrosse Unternehmen ist es noch nicht lange verfügbar. Als wir bei Cisco anklopften, waren sie dort etwas überrascht von unserem ambitionierten Umsetzungstempo. Wir haben gewusst, wohin wir wollten – aber nicht genau, wie wir dorthin kommen.» Hier kam Swisscom ins Spiel. Sie ist schweizweit die einzige Anbieterin, welche Cisco-Lösungen selbst designen kann. «An einer Live-Session im Swisscom Lab und in Workshops bei Cisco lernten wir die SDN-Lösung profund kennen.» Innert kurzer Zeit designten und implementierten daraufhin die Spezialisten von Swisscom und Halter das neue Netzwerk in enger Zusammenarbeit. Sehr erfreulich sei die Bereitschaft und das Können von Swisscom gewesen, die branchenspezifischen Bedürfnisse in die Lösung zu integrieren, erinnert sich Funcek.

 

Betreiben will Halter das Netzwerk selbst, zählt aber dabei auf den Support von Swisscom. «Der Know-how-Transfer von Swisscom ist wichtig», hält er fest, «denn wir können mehr aus dem Netzwerk herausholen, wenn wir das Wissen im Haus haben.» Tatsächlich erfordere SDN ein radikales Umdenken, fügt Stefan Koch an, denn: «Man muss so ziemlich alles vergessen, was man von herkömmlichen Netzwerken kennt. SDN hat eine ganz andere Logik: Es ist ein einziges Netz, überall. Seine Flexibilität ist phänomenal.»

«Netzwerkeinstellungen für die Filialen erledigen wir bequem auf dem Dashboard.»

Marc Funcek

Die Reise geht weiter 

Welche Tipps hält Marc Funcek für andere Unternehmen bereit, die sich mit SDN beschäftigen? «SDN ist sinnvoll für Unternehmen mit einer Minimalgrösse von drei Standorten und rund 80 bis 100 Mitarbeitenden. Das Initial-Setup ist nicht zu unterschätzen, es ist ein hochkomplexes Thema. Aber nachdem man diese Hürde überwunden hat, ist SDN praktisch ein Selbstläufer. Auf ein eigenes Netzwerkteam sollte man aber trotzdem nicht verzichten. Bei uns überzeugt die Lösung mit 100-prozentiger Verfügbarkeit, hoher Performance und verbesserter Sicherheit. Sie ermöglicht es durch ihre hohe Flexibilität, unseren Kunden neue Services und Produkte anzubieten.»

 

Für Marc Funcek ist die Reise noch nicht zu Ende: «In Zukunft wird das Netzwerk unser Business noch besser unterstützen. Mit künstlicher Intelligenz kann es selbstlernend werden und genau dort wachsen oder schrumpfen, wo es den Bedarf feststellt. Oder es könnte die Routinen der einzelnen Benutzer erkennen und ihnen automatisch prioritär liefern, was sie gerade benötigen – beispielsweise eine Software.» Stefan Koch bringt uns mit seinem Fazit zurück in die Gegenwart: «SDN bringt mir Zeit retour, die ich für anderes nutzen kann.»

Übersicht am SDN-Dashboard: Stefan Koch (links) und Marc Funcek

Heute noch Modell, morgen eine Baustelle, die ins Netzwerk eingebunden wird.

«Man muss so ziemlich alles vergessen, was man von herkömmlichen Netzwerken kennt.»

Stefan Koch, ICT Architect bei der Halter AG


Software Defined Networking (SDN) von Swisscom

Mit Cisco ACI – basierend auf Software Designed Networking – machen Unternehmen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Automation ihrer Netzwerkinfrastruktur. Swisscom ist die kompetente Partnerin für den Kauf, das Design, die Implementierung, den Support und den Betrieb der Lösungen.

 

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