Alltag & künstliche Intelligenz
KI im Alltag #2: Wie ein einfacher Prompt dich vor digitalem Betrug schützt
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres digitalen Alltags. Doch kaum jemand weiss, wie einfach sie beim Schutz vor Betrug helfen kann. Hier erfährst du, wie ein einzelner Prompt dir dabei hilft, gefährliche Nachrichten schnell zu erkennen und souverän zu reagieren.

Artikelserie
Eine Person prüft mit Hilfe einer KI-Assistenz eine verdächtige Nachricht – ein Beispiel dafür, wie künstliche Intelligenz im Alltag Sicherheit schafft.
Bild: KI-generiert mit Midjourney
Kurz zusammengefasst
- Ein gut formulierter Prompt kann dir helfen, verdächtige Nachrichten sicher zu prüfen.
- Künstliche Intelligenz unterstützt im Alltag dabei, digitale Betrugsversuche zu erkennen.
- Mit etwas Routine im Prompting schützt du dich wirksam vor Phishing und Smishing.
Warum KI dir beim Erkennen von Betrug hilft
Cyberbetrug ist heute perfide und täuschend echt: gefälschte Rechnungen, falsche Gewinnversprechen oder Phishing-Nachrichten von angeblichen «Banken». Besonders gefährlich sind Attacken über SMS oder Messenger (Smishing).
KI wie myAI kann dich aktiv unterstützen, indem sie Nachrichten prüft, verdächtige Muster erkennt und eine verständliche Einschätzung liefert. Dabei bleibt deine Entscheidung immer ausschlaggebend – KI ist dein Analysepartner, keine Entscheidungsmaschine.
Vorteile der KI-Unterstützung:
- Filtert täuschend echte Betrugsversuche zuverlässig
- Analysiert Text und Absenderhinweise objektiv
- Bietet sofortige Handlungsempfehlungen
- Steigert dein Sicherheitsgefühl und deine digitale Kompetenz
Wie du KI sicher und verantwortungsvoll nutzt
Beim Einsatz von KI-Assistenten gilt: Datenschutz und Verantwortung zuerst.
Nutze KI-Tools lokal oder datenschutzkonform, teile keine sensiblen persönlichen Informationen und prüfe stets das Ergebnis kritisch.
Diese Grundregeln helfen dir dabei:
- Verwende geprüfte Tools wie myAI oder andere vertrauenswürdige KI-Assistenten.
- Gib nie Passwörter, Kontonummern oder vollständige personenbezogene Daten in Prompts ein.
- Überprüfe KI-Antworten mit gesundem Menschenverstand.
- Nutze Lernressourcen wie den Swisscom Campus für dein KI-Wissen.
So erkennst du digitalen Betrug mit einem alltagstauglichen Prompt
Ein Prompt ist eine kurze Anleitung für die KI – ähnlich wie eine präzise Frage. Gut formuliert, führt er zu relevanten und verständlichen Ergebnissen.
Beispiel-Prompt zur Betrugserkennung:
Analysiere folgende Nachricht auf mögliche Betrugsmerkmale wie Phishing oder Fake-Absender. Erkläre kurz, woran ich erkenne, ob sie echt oder gefährlich ist. Erstelle eine einfache Empfehlung, wie ich sicher reagieren kann.
Diesen Prompt kannst du direkt in myAI oder einem vergleichbaren KI-Tool verwenden.
So erhältst du eine Einschätzung, inklusive Begründung und Handlungstipps – verständlich und sofort anwendbar.
How-to: Schritt für Schritt zur sicheren Prompt-Nutzung
- Verdächtige Nachricht sicher prüfen (ohne zu öffnen)
Öffne die verdächtige Nachricht nicht, sondern lies nur den Betreff, Absender oder eine Vorschauzeile. Am besten, mache einen Screenshot – so vermeidest du, gefährliche Links oder Anhänge versehentlich zu aktivieren.
- Öffne ein KI‑Tool mit Bild‑Upload‑Funktion
Öffne die Anwendung z.B. myAI und lade dort das Bild der verdächtigen Nachricht hoch. Achte darauf, dass darauf der Text gut erkennbar ist, damit die KI ihn prüfen kann.
- Prompt eingeben
Kopiere den obenstehenden Prompt und passe ihn bei Bedarf an deine Situation an.
- KI-Antwort prüfen
Lies das Ergebnis aufmerksam und beobachte, welche Kriterien die KI zur Beurteilung verwendet.
- Empfehlung umsetzen
Folge den Handlungstipps – etwa: nicht klicken, löschen oder Absender blockieren bzw. melden.
- Kompetenz vertiefen
Lerne auf dem Swisscom Campus, wie du Prompts noch präziser einsetzt.
Key Takeaways
- KI ist keine Gefahr, sondern eine Hilfe – wenn du sie bewusst und kritisch nutzt.
- Ein praktisch formulierter Prompt kann digitale Sicherheit verbessern.
- Tools wie myAI steigern deine digitale Selbstbestimmung.
- Sicherheit bleibt ein aktiver Prozess – KI unterstützt dich dabei, nicht ersetzt dich.
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FAQ – Häufige Fragen
Ja, wenn du keine vertraulichen Daten eingibst und vertrauenswürdige Tools verwendest. KI bietet objektive Analysen, du behältst jedoch die Kontrolle.
Ja, wie jeder technische Assistent kann KI irren. Prüfe ihre Hinweise immer kritisch und achte auf Plausibilität.
Nur Informationen ohne persönliche oder vertrauliche Inhalte – nie Passwörter oder Kontonummern.
Ja, solche Prompts lassen sich grundsätzlich mit den meisten Text‑KI‑Systemen verwenden.
Wir empfehlen jedoch myAI von Swisscom, weil das Tool in der Schweiz betrieben wird, DSG‑konform ist und deine Daten sicher behandelt. Andere Plattformen können abweichende Datenschutzstandards haben.
Über den Swisscom Campus lernst du den sicheren Umgang mit KI und digitale Verantwortung.
Gemeinsam mehr wissen
Welche Erfahrungen hast du mit KI im Alltag gemacht? Teile sie in der Community – so schaffen wir gemeinsam mehr digitales Bewusstsein und Sicherheit.
Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde mithilfe von KI erstellt und von unserem Swisscom Blog-Team redaktionell geprüft, um Genauigkeit, Relevanz und klare, praxisnahe Aussagen sicherzustellen.

