Agiles Arbeiten bei Swisscom - getIT
Junge Leute sitzen an einem Tisch, vor ihnen ein Laptop
Swisscom Job

Einblicke in das agile Arbeiten bei Swisscom

In diesem Artikel stellen wir euch unsere Mitarbeiterin Christiane Moser vor. Sie arbeitet als Lean Agile Leader Teams for HR und beschreibt im Artikel wie das agile Arbeiten für sie ist und wie ein normaler Arbeitstag bei ihr aussieht.
Michelle Teuscher
Michelle Teuscher, Junior Employer Branding Manager
28 septembre 2022

In welcher Position arbeitest du bei Swisscom?

Ich bin Scrum Master für zwei Teams in der Abteilung IT, Netzwerk und Infrastruktur im Bereich Enterprise Application Services.

Wie sieht ein "normaler" Arbeitstag bei dir aus?

Ich starte den Tag jeweils mit Daily Standups mit meinen beiden Teams. Dieser kurze Austausch ist wie eine Pulsfühlung: Sind wir gut unterwegs in Richtung Ziele, die wir uns gesetzt haben? Was steht uns im Weg? Braucht jemand Unterstützung? Dabei stehe ich im Hintergrund. Höre dem Team zu, stelle Fragen, achte auch auf Nicht-Ausgesprochenes. Die Fragen, die ich mir dabei selbst stelle: “Wie kann ich das Team am besten in meiner Rolle unterstützen, beziehungsweise befähigen, in der Entwicklung auf diversen Ebenen, unter anderem bei der Selbstorganisation, Problemlösung, Konfliktnavigation, Kommunikation.” Alles Faktoren, die schlussendlich zu einer guten Performance, die wir als Teil von Swisscom anstreben, beitragen. Mit jedem Team treffen wir uns einmal pro Woche im Büro. Diese Zeit nutzen wir einerseits für eine Review unserer Aktivitäten, der Planung kommender Aktivitäten, und der vertieften Diskussion von Themen, die uns beschäftigen, sei es technischer, organisatorischer, zwischenmenschlicher Art. Dies passiert manchmal ad hoc, manchmal strukturiert in Form von Retrospektiven. Aus den Gesprächen mit den Teams und meinen Beobachtungen leite ich dann meine eigenen Schritte ab. Besonders oft beobachte ich Handlungsbedarf aufgrund von Kommunikationslücken und versuche mich als ‘Brückenbildnerin’ einzusetzen, die verschiedenen Parteien zusammenzubringen und ein passendes Format zur Kommunikation anzubieten. Daneben sind auch das Coaching von Teamkolleg*innen zur beruflichen Weiterentwicklung, das Facilitieren von Workshops (was mir als kreativer Prozess sehr Spass macht), Moderieren von Meetings, die Lösungsfindung bei Problemen zu fördern und Konflikte in den Teams zu navigieren Teile meines Alltages. Mir ist auch der ungezwungene und informelle Austausch mit meinen Teamkolleg*innen sehr wichtig. Gelegentlich die Arbeit hinter uns zu lassen und zusammen unbeschwert sein, Spass zu haben. Ich mag es, Menschen zusammenzubringen. Deshalb geniesse ich die gemeinsamen Mittagessen, das eine oder andere Apéro, und nach Corona auch wieder unsere Teamevents. Das gibt Kraft und Vertrauen für unsere alltäglichen Herausforderungen. Und das wiederum wirkt sich indirekt positiv auf unsere Performance aus.

Was ist bei der agilen Arbeit anders zu herkömmlichen Arbeitsweisen?

Während in traditionellen Wasserfall-Projekten eine minutiöse, langfristigen Planung im Zentrum stand, arbeiten wir jetzt iterativ, in kurzen Zyklen. Dabei entscheiden wir grundsätzlich auf Teamebene, wann wir was machen, unter Berücksichtigungen von Rahmenbedingungen und von Kunden gegebenen Deadlines. Dies ermöglicht uns, rasch zu handeln, den Kurs bei Bedarf anzupassen und Risiken zu minimieren im Sinne von ‘Fail Fast’. Wir fokussieren nicht auf ein perfektes Endergebnis, sondern versuchen kontinuierlich mit unserer Arbeit einen Mehrwert für unsere Kunden (intern und extern) zu generieren. Dabei sind wir gefordert, auch entsprechend rasch und transparent zu kommunizieren und – vielleicht am wichtigsten – stets bereit und offen zu sein, unser Wissen untereinander auszutauschen, Neues zu lernen, Feedback zu geben und zu nehmen.

Benötigt ihr spezielle Systeme/Apps?

Ich würde sagen, dass Microsoft Teams unser zentrales Kommunikationsorgan ist. Teams wird rege genutzt für Chats und Calls. Daneben verwenden wir Kanban- bzw. Scrum-Boards in JIRA, um unsere Aktivitäten transparent zu machen und zu strukturieren.

Wie ist das agile Arbeiten für dich?

Befreiend und fordernd gleichzeitig. Einerseits nehme ich einen grossen Gestaltungsfreiraum wahr, eine Freiheit, meine Stärken gezielt einzusetzen, Entscheidungen auf Teamebene zu treffen. Wir haben keinen Chef, der uns genau sagt, was zu tun ist. Diese Freiheit bedingt jedoch bei mir und den Teams sehr viel Eigenverantwortung, Selbstdisziplin, Rundumdenken in der Kommunikation, und - für meine Rolle zentral – aufmerksames Zuhören und mehr Fragen zu stellen als Antworten zu liefern.

Was bringt dir persönlich das agile Arbeiten? Was hast du für dich gelernt?

Ich habe gelernt, dass Vertrauen und psychologische Sicherheit in der agilen Arbeit eine zentrale Rolle einnehmen. Dadurch wird es erst möglich, transparent zu kommunizieren, und somit schnell zu handeln; eine konstruktive Fehlerkultur zuzulassen, und so innovativ zu sein.

 

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Michelle Teuscher

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