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Medienmitteilung

Kostenloses Angebot ermöglicht Digitalisierung des Unterrichts

Bern, 23. Mai 2017

Immer mehr Schulen statten ihre Schüler mit Notebooks oder Tablets aus, immer mehr Lehrmittel sind ausschliesslich digital erhältlich. In Zusammenarbeit mit Schweizer Schulen erweitert Swisscom darum ihr Angebot "Schulen ans Internet" massiv – und ermöglicht ganz neue Formen des Lernens.

Vor 15 Jahren lancierte Swisscom "Schulen ans Internet": Bis heute profitieren damit fast sämtliche Schweizer Schulhäuser von einem kostenlosen und sicheren Internetzugang. Er garantiert, dass Schülerinnen und Schüler sich von Cyber-Kriminalität und verstörenden Inhalten geschützt im Netz bewegen können. Doch nun stehen die Schulen vor neuen Herausforderungen. Das Internet dient nicht mehr nur als Anschauungsobjekt, sondern immer häufiger auch als Arbeitsfeld. Ganze Unterrichtsmodule sind rein digital verfügbar. Schüler und Lehrer nutzen zudem das Netz zur Recherche, zur Kommunikation und zur Ablage von Dokumenten. Alles das geschieht uneinheitlich. So werden heute Zeugnisse und andere vertrauliche Daten mangels Alternativen häufig bei Anbietern gehalten, die ihre Server in den USA betreiben. Swisscom hat darum "Schulen ans Internet" weiterentwickelt und bietet ab sofort den Schulen alles an, damit sie ihren Unterricht, ihre Kommunikation, so wie die Datenhaltung vollständig digitalisieren und sicher betreiben können.

 

Massiv höhere Geschwindigkeit, digitales Aufgabenbüchlein

Neu stehen den Schulen kostenlos bis zu 500 Mbit/s oder die maximal an Ort verfügbare Geschwindigkeit zur Verfügung: Bis 2021 erschliesst Swisscom alle Schweizer Gemeinden mit Glasfasertechnologien und ermöglicht so auch abgelegen Ortschaften Zugang zum Ultrabreitband.

 

Ebenfalls gratis zur Verfügung gestellt wird eine Lizenz für Video Conferencing im Klassenzimmer: Damit können beispielsweise Kinder in Spitalpflege dem Unterricht weiterhin via Skype folgen. Auch ermöglicht es das einfache Zuschalten von Experten in den Unterricht. In vielen Ländern sind diese Live-Schaltungen in praktische Erfahrungswelten heute bereits gang und gäbe, da so die vermittelte Theorie von Praktikern und Experten bestätigt werden kann. Weiter stellt Swisscom den Schulen gratis eine Grundversion von "Helloclass" mit Datenhaltung in der Schweiz zur Verfügung. Helloclass digitalisiert das Aufgabenbüchlein, den Wochenplan und die Schreiben an die Eltern und schafft so eine sichere und sehr simpel zu bedienende Plattform für die Kommunikation und die Planung. Telefonketten, Schreiben mit Terminankündigungen oder das Versenden von Stundenplänen wird so überflüssig. Informationen sind jederzeit nachvollziehbar und gehen nicht mehr verloren. Helloclass wird heute bereits in über 1500 Klassen eingesetzt. Darüber hinaus bietet Swisscom den Schulen auch eine vergünstigte Cloud zur Datenaufbewahrung in der Schweiz – etwa von Zeugnissen, Schülerberichten oder Proben. "Informatik ist heute meist kein eigenes Fach mehr, sondern ein natürlicher Bestandteil des Unterrichtes – genau so wie Informatik heute auch ein natürlicher Teil der Berufswelt ist", erklärt Michael In Albon, Leiter von "Schulen ans Internet" und Experte für Medienkompetenz. "Das ist eine massive Veränderung, die in der Praxis früher oder später dazu führt, dass auch Schüler nur noch mit Tablets oder Notebooks arbeiten. Das wiederum erfordert ganz andere Kapazitäten, die wir damit den Schulen kostenlos zur Verfügung stellen. "Viele darüber hinaus gehende Lösungen richten sich vor allem an die Schulverwaltungen, die wir bereits seit längerem auf ihrem Weg in die digitale Zukunft begleiten", sagt Michael In Albon. "Nun haben wir Lösungen für die häufigsten Ansprüche standardisiert, was sie günstiger, einfacher und schneller verfügbar macht."

 

Begleitung der Schulen geht weiter

Doch Swisscom begleitet die Schulen nicht nur technisch, laufend angepasst wird auch das Medienkompetenz-Angebot "Medienstark". Es schult nicht nur Schüler, sondern parallel auch Lehrer und Eltern. Seit diesem Jahr ist es als kompatible Variante zum Lehrplan 21 buchbar und fügt sich so auch strukturell in die neuen Anforderungen ein. Michael In Albon: "Computer, Smartphone, digitale Technologien – das alles hat unseren Alltag in den letzten 20 Jahren völlig verändert. Nun wird, ja, nun muss es konsequenterweise auch die Schule verändern. Und wir hoffen dazu beitragen zu können, dass diese Veränderung harmonisch, sicher und unkompliziert umgesetzt werden." Der Wert erbrachten Leistungen summiert sich über 15 Jahre auf eine halbe Milliarde Franken. Auch künftig erhalten Schulen kostenlose Leistungen im Wert von gegen 30 Millionen Franken jährlich.

Kontakt

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