Impact Projects

Die dritte Säule unseres BVCM-Ansatzes vervollständigt unsere Investitionen, und schafft Raum für Innovationsbeschleunigung und die Förderung der Klimaresilienz. Damit soll Netto-Null nicht nur erreicht, sondern langfristig erhalten werden.

Wir zielen spezifisch auf Investitionen in Naturschutzprojekte und Technologielösungen als komplementäre Hebel auf dem Weg zu Netto-Null. Dabei sollen Ökosysteme gestärkt und geschützt, sowie Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden, um CO2 zu speichern oder zu entfernen.

Erstes Pilot­projekt zur Mach­bar­keit einer CO2-Ein­spei­sung in der Schweiz

1100 Meter unter der Erde

Das Projekt

Das schweizweit erste Pilotprojekt CITru prüft unter der Leitung der ETH Zürich die Machbarkeit eines CO2-Einspeisetests durch ein stillgelegtes Bohrloch auf dem Gebiet der Gemeinde Trüllikon (ZH). Ziel ist es, Erkenntnisse über das Verhalten von CO2 im Schweizer Untergrund zu gewinnen und Wissen sowie Kompetenzen für das zukünftige CO2-Management der Schweiz aufzubauen.

Technologie und Wirkung

Abgeschiedenes, aus schwer vermeidbaren Emissionen stammendes CO2 muss permanent gespeichert werden, um die weltweiten Klimaziele zu erreichen. Bislang lagen die nationalen Bemühungen vorwiegend auf dem Export von CO2 in andere Länder. In der Schweiz wurden bisher geologische CO2-Speicher weder erkundet noch erschlossen (Bundesrat, 2020).

Folglich unterstützt die Swisscom das CITru Projekt finanziell, um das CO2-Speicherpotenzial in der Schweiz weiter zu erforschen.

Weitere Informationen

Infrastruktur als Kohlenstoffsenke: PATH - der neue De­mon­­stra­tor der Empa und Eawag für CO2-­negative Stras­sen­beläge der näch­sten Ge­ne­ra­tion. 

Nutzung & Spei­che­rung von Koh­len­stoff aus CO2

Das Projekt

Auf dem Empa-Campus entsteht 2026 der neue Demonstrator PATH zur Erforschung und Demonstration CO2-negativer blau-grüner-Strassenbeläge sowie weiterer Innovationen im Strassenbau, im Umgang mit urbanen Hitzeinseln und im Wasserkreislauf. Von der Trag- und Frostschicht über Drainage und Unterbau bis zur Oberfläche können komplette Strassenaufbauten unter realen Bedingungen getestet und untersucht werden. Damit verbindet PATH Materialforschung, Wasserhaushalt und Strasseninfrastruktur in einer integrierten Forschungsumgebung und nutzt gezielt Synergien, um eine klimaresiliente urbane Zukunft zu fördern und die atmosphärische CO2-Belastung systematisch zu reduzieren.

Technologie und Wirkung

Die Empa entwickelt Asphalt mit negativem CO2-Fussabdruck und beschleunigt mit der Inbetriebnahme des Demonstrators PATH dessen Einführung in die real bebaute Umwelt signifikant. Der dabei eingesetzte Kohlenstoff reduziert die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und birgt zusätzlich das Potential, verschiedenste Schadstoffe aus dem Regenabwasser zu entfernen um so natürliche Gewässer wirksam zu entlasten.Die Kombination der im Demonstrator PATH entwickelten Innovationen ermöglicht es, CO2 langfristig in Baumaterialien zu speichern, die Umweltbelastung durch Asphalt zu reduzieren und die Entwicklung von blau-grünen Städten mit einem naturnahen Wasserkreislauf gezielt zu unterstützen.

Folglich unterstützt die Swisscom das «PATH»-Projekt finanziell, um das Nutzungspotenzial von CO2 in der Schweiz weiter zu erforschen.

Weitere Informationen