Karte elektrische
Feldstärken

Damit Mobilfunkantennen Daten senden und empfangen können, erzeugen sie elektromagnetische Felder für die Übermittlung. Diese Felder werden auch als nichtionisierende Strahlung bezeichnet. Wie stark diese elektrischen Felder sind, können Sie jetzt auf unserer Karte für jeden Standort in der Schweiz berechnen.

Auf der Karte sehen Sie Ihren Standort sowie die von den Swisscom Mobilfunkantennen erzeugten elektromagnetischen Felder in einem zwei mal zwei Kilometer grossen Gebiet. Die Linien zeigen die Feldstärke in Volt pro Meter für die gewählte Höhe über Boden. Die Linien ergeben sich aus berechneten Punkten im Abstand von 20 Metern. Die Abstufungen betragen 0.5 V/m.

Informationen zur Berechnungsgrundlage

Grenzwerte für Mobilfunk

Die meisten Länder folgen bezüglich Grenzwerten den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. In der Schweiz gelten jedoch zehnmal strengere vorsorgliche Anlagegrenzwerte als in den meisten EU-Ländern.

Beamforming mit 5G

Mit 5G führen wir die neuste Antennentechnik ein, das sogenannte Beamforming. Die Antennen senden dabei grob gesagt nicht mehr grossräumig, sondern fokussiert und genau. Das führt bei im Mittel geringeren Immissionen zu höheren Geschwindigkeiten und grösseren Kapazitäten im Netz.

Elektro­magnetische Strahlung messen

Die Leistung unserer Antennen überprüfen wir permanent und gleichen sie einmal täglich mit den bewilligten Eckdaten ab. Zusätzlich lassen wir viele Messungen elektromagnetischer Felder nach der vorgeschriebenen Methodik des Bundes durch akkreditierte Messinstitute ausführen oder entwickeln mit dem eigens dafür konstruierten Messroboter Niro genauere Messmethoden.

Video ansehen

Elektro­sensibilität

Es gibt Menschen, die in ihrer Gesundheit oder ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt sind und die Ursache auf elektrische Felder zurückführen. Das lässt sich zwar weder wissenschaftlich belegen noch medizinisch diagnostizieren. Aber die Beschwerden sind real und wir unterstützen die Bemühungen des Bundes, elektrosensiblen Menschen Hilfe zu bieten.

Zum Bundesamt für Umwelt(öffnet ein neues Fenster)

Jürg Studerus, Fachexperte Mobilfunk

Haben Sie Fragen zu unseren
Mobil­funk­antennen?

Jürg Studerus, Fachexperte Mobilfunk und Gesundheit ist für Sie da.

E-Mail senden(öffnet ein neues Fenster)

Berechnungs­grundlagen

Für die Berechnung der Feldstärken werden die tatsächliche Leistung sowie der Tagesmittelwert aller Swisscom Antennen innerhalb der zwei mal zwei Kilometer grossen Flächen berücksichtigt. Es wird alle 20 Meter eine Feldstärke berechnet, d.h. an rund 10'000 Punkten. Diese Werte unterscheiden sich von den Feldstärkewerten in Standortdatenblättern. Dort werden maximal mögliche Feldstärken bei voller bewilligter Sendeleistung einer einzigen Anlage auf den Dezimeter genau berechnet.

In unserer Karte wird wie üblich die elektrische Feldstärke in Volt pro Meter dargestellt. Diese Feldstärke gibt aber nicht Messdaten vor Ort wieder, sondern sie wird automatisch aus den Leistungsdaten der berücksichtigten Antennen und dem gewählten Geländepunkt errechnet. Berücksichtigt werden zudem ein Tagesmittelwert und die Ausschöpfung der Anlage. Das Resultat ist ein realistischer Tagesmittelwert. Dieser ist nicht zu verwechseln mit dem theoretischen Höchstwert, der in den Standortdatenblättern der Mobilfunkanlage ausgewiesen werden muss.

Wir können bei dieser Berechnung unsere Swisscom Antennen berücksichtigen, sowie Antennenstandorte, welche unsere Mitbewerber mitbenützen. Nicht berechnen können wir Einzelstandorte der Mitbewerber.

Die Feldstärken werden innerhalb eines 2km x 2km Bereichs angezeigt. Alle Mobilfunkantennen bis zu 500m ausserhalb dieses Bereichs werden in der Feldstärkeberechnung mitberücksichtigt (3km x 3km Bereich).

Für die Berechnung der Feldstärke werden reale Antennendiagramme verwendet. Die Positionen (Koordinaten im Raum) der Antennen-Panels z.B. auf einem Masten werden mit einer Genauigkeit von +/- 10cm berücksichtigt.

Es gilt die Formel für die Freiraumausbreitung. Die Dämpfung durch Gebäude und Vegetation sowie der Topologie ist nicht berücksichtigt. Das bedeutet, dass die hier ausgewiesenen Feldstärken die realen Feldstärken eher überschätzen.