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Medienmitteilung

Finanzergebnis 3. Quartal 2019

Stabiler EBITDA – Breitband, TV und Mobilfunk-Abos wachsen im dritten Quartal

Konzernumsatz aufgrund des Preiszerfalls in der Schweiz leicht rückläufig +++ Stabiles Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) +++ Erfolgreiche Bündelangebote: inOne wächst weiter und zählt 2,67 Mio. Kunden +++ Intensiver Wettbewerb im Grosskundengeschäft hält an +++ Fastweb wächst +++ Anhaltend hohe Investitionen in die Netze +++ Marc Werner, Leiter von Sales & Services (SAS) und Mitglied der Konzernleitung, verlässt Swisscom. SAS und Products & Marketing (PMK) werden zum neuen Geschäftsbereich Retail Customers zusammengeführt. Die Leitung übernimmt Dirk Wierzbitzki, der bisherige Chef von PMK. +++ Ausblick für das Gesamtjahr 2019 bleibt unverändert
Sepp Huber
Sepp Huber, Leiter Media Relations
31. Oktober 2019

«Swisscom weist ein solides Ergebnis und eine gute Marktperformance aus – dies trotz Marktsättigung, intensivem Wettbewerb und anhaltend hohem Preisdruck in allen Segmenten», sagt CEO Urs Schaeppi. «Überzeugt haben wir mit unseren Produkten: Die Zahl der Breitband- und TV-Anschlüsse ist im letzten Quartal gewachsen. Zudem erfreut sich unser jüngstes Mobilfunkangebot inOne mobile weiterhin hoher Nachfrage. Heute nutzen es rund 890'000 Kunden. Gerade während der Ferienmonate hat sich gezeigt, dass unsere Kunden mit unlimitiertem Roaming auf Reisen in Europa sogar mehr mobile Daten nutzen als in der Schweiz. Um das enorme Datenvolumen zu bewältigen und der Nachfrage nach stationären und mobilen Anwendungen unserer Privat-und Geschäftskunden zu entsprechen, ist die Schweiz auf eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. Darum baut Swisscom das 5G-Mobilfunknetz weiter aus und erschliesst im Durchschnitt jeden Tag eine neue Gemeinde mit modernen Glasfasertechnologien. Bis Ende 2021 wird Swisscom alle Schweizer Gemeinden und 90% der Wohnungen und Geschäfte in der Schweiz mit Ultrabreitband erschliessen. Weiterhin gut entwickelt sich auch unsere Tochtergesellschaft Fastweb. Sie wächst bei Privat- wie auch Geschäftskunden.»

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CEO Urs Schaeppi zum dritten Quartal 2019


Solides Konzernergebnis, Schweizer Kerngeschäft unter Druck, Fastweb wächst

Der Konzernumsatz liegt mit CHF 8'456 Mio. unter Vorjahr (-2,7%). Auf Basis konstanter Währung ergibt sich ein Rückgang um 1,9%. Im weitgehend gesättigten Schweizer Kerngeschäft erwirtschaftete Swisscom einen Umsatz von CHF 6'367 Mio. (-3,3%). Der Rückgang beim Umsatz mit Telekom-Dienstleistungen von CHF 217 Mio. ist hauptsächlich getrieben durch sinkende Preise in verschiedenen Segmenten und den Rückgang der Anschlüsse in der Festnetztelefonie. Das Geschäft in Italien entwickelt sich weiterhin positiv: Das Umsatzwachstum bei Fastweb im Vergleich zum Vorjahr beträgt EUR 68 Mio. (+4,5%).

 

Das konsolidierte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt mit CHF 3'360 Mio. um 4,0% über dem Vorjahr. Der Vorjahresvergleich wird durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Leasingverhältnissen (IFRS 16) beeinflusst. Auf vergleichbarer Basis liegt der EBITDA genau auf Vorjahr. Im Schweizer Kerngeschäft reduzierte sich der EBITDA um 1,5%. Der Rückgang als Folge des tieferen Umsatzes konnte dank den laufenden Massnahmen zur Kostensenkung grösstenteils aufgefangen werden. Bei Fastweb erhöhte sich der EBITDA in lokaler Währung um 6,7%. Unter dem Strich erzielt Swisscom einen Reingewinn von CHF 1'181 Mio. (-2,6%).

Netzinfrastruktur: Weiterhin hohe Investitionen, 5G für die ganze Schweiz

Swisscom investiert kontinuierlich in die Qualität, Abdeckung und Leistungsfähigkeit ihrer Netzinfrastruktur und baut damit ihre Technologieführerschaft aus. Die Investitionen per Ende September belaufen sich auf CHF 1'833 Mio. (+13,1%). Diese beinhalten Ausgaben von CHF 196 Mio. für die im ersten Quartal ersteigerten Mobilfunkfrequenzen für das 5G-Netz in der Schweiz. Auf vergleichbarer Basis beträgt der Anstieg 2,2%.

Breitbandausbau auf Kurs

Die Investitionen in die Breitbandnetze werden weiter vorangetrieben. Über 70% aller Schweizer Wohnungen und Geschäfte sind durch Swisscom mit Ultrabreitband-Geschwindigkeiten von mehr als 80 Mbit/s erschlossen. Über 43% aller Wohnungen und Geschäfte profitieren von schnellen Verbindungen mit mehr als 200 Mbit/s.

Endspurt bei der Umstellung auf IP

Der Wechsel auf die IP-Technologie verläuft plangemäss und ist im Privat- und KMU-Markt weitgehend abgeschlossen. Alle verbleibenden Kunden wurden über das Datum der Umstellung informiert. Bis Ende 2019 soll der Wechsel auf IP vollständig abgeschlossen sein.

Breitband im Mobilfunknetz

Auch der Ausbau des Mobilfunknetzes geht weiter: Das 4G/LTE-Netz von Swisscom deckt per Ende September 2019 99% der Schweizer Bevölkerung ab. Über 96% der Schweizer Bevölkerung surfen mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s, über 72% mit bis zu 500 Mbit/s und rund 27% mit 700 Mbit/s. Zudem hat Swisscom am 17. April 2019 ihr 5G-Netz in Betrieb genommen und gehört weltweit zu den ersten Anbietern mit komplett standardisierten 5G-Netzen. Swisscom baut das 5G-Netz schrittweise aus und plant, bis Ende Jahr 90% der Bevölkerung mit 5G abzudecken.

 

Die Investitionen in ein zukunftsgerichtetes Mobilfunknetz sind umso wichtiger, da die mobile Datennutzung seit Jahren zunimmt. Seit Einführung der Flatrates vor 7 Jahren ist die Nutzung mobiler Datendienste allein im Mobilfunknetz von Swisscom um das 40-fache gestiegen. Der Anstieg wird entsprechend weitergehen.


Top-Produkt inOne legt weiter zu

Die Zahl der TV- und Breitbandanschlüsse bleibt hoch, die Nachfrage nach Bündelangeboten hält an. Privatkunden schätzen besonders das modulare, flexible Abo inOne.

Mehr Kunden auf inOne

Per Ende September verzeichnete Swisscom insgesamt 2,67 Mio. inOne Kunden. Das im April lancierte Mobilfunkangebot inOne mobile haben bis heute bereits rund 890'000 Kunden gewählt. inOne macht im Privatkundensegment 60% aller Mobilfunkabos und 65% der Festnetz-Breitbandanschlüsse aus.


Leichtes Wachstum bei Swisscom TV

Die Märkte für Breitband und TV sind gesättigt und stark promotionsgetrieben. Zwar sank die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse im Vorjahresvergleich um 3'000 oder 0,1% auf 2,03 Mio. Im dritten Quartal 2019 resultierte jedoch eine Zunahme von 3'000 Anschlüssen. Der Bestand an TV-Anschlüssen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 11'000; im Jahresvergleich um 30'000 oder 2,0% auf 1,54 Mio.

 

Der rückläufige Trend bei der traditionellen Festnetztelefonie verlangsamt sich bei Privatkunden: Ende September verzeichnete Swisscom in diesem Segment 1,54 Mio. Festnetz-Telefonieanschlüsse, was einem Rückgang von 27'000 Anschlüssen im dritten Quartal 2019 entspricht.

Wachstum bei Roaming-Datenvolumen hält an

In einem gesättigten Marktumfeld ist der Bestand der Postpaid-Anschlüsse im dritten Quartal um 31'000, resp. im Jahresvergleich um 85'000 gewachsen. Die Zahl der Prepaid-Anschlüsse sank in der Vergleichsperiode um 136'000. Insgesamt zählt Swisscom per Ende September 6,36 Mio. Mobilfunkanschlüsse.

 

Bei der Nutzung im Ausland hat sich das Roaming-Datenvolumen innert Jahresfrist aufgrund von Preissenkungen und zusätzlichen Inklusivleistungen bei den Mobilfunkabos inOne mobile mehr als verdoppelt. Während der Ferienmonate Juli, August und September lag das Wachstum in manchen Ländern sogar noch höher. Mit inOne mobile telefonieren, simsen und surfen Swisscom Kunden in 39 Ländern innerhalb Europas unlimitiert.


Grosskundengeschäft weiterhin von intensivem Wettbewerb geprägt

Der Markt für Grosskunden bleibt hart umkämpft, die Tendenz des ersten Halbjahres setzt sich fort. Der Preisdruck bleibt hoch und der Wechsel auf IP steht kurz vor Abschluss. Der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten sank im Vergleich zum Vorjahr um 10,9% oder CHF 85 Mio. auf CHF 698 Mio. Die Nachfrage nach Cloud, Security sowie IoT-Lösungen nahm weiter zu. Das Volumen beim Betrieb von Arbeitsplatzsystemen ging zurück. Der Umsatz im Handelswarengeschäft kompensierte den Rückgang im Lösungsgeschäft.

Fastweb wächst

Fastweb zeigt auch im dritten Quartal eine gute Leistung: Das Festnetz-Breitbandgeschäft entwickelt sich positiv. Der Kundenbestand stieg auf 2,61 Mio. Breitbandkunden (+3,7% im Vergleich zur Vorjahresperiode). Im Mobilfunk verzeichnete das Unternehmen in einem gesättigten und hart umkämpften Markt wiederum einen Zuwachs auf über 1,74 Mio. Kunden (+32% im Vergleich zum Vorjahr). Fastweb setzt verstärkt auf Konvergenz: Bereits 34% der Kunden nutzen ein Bündelangebot aus Festnetz- und Mobilfunk.

 

Weiter positiv entwickelt sich auch das Geschäftskundensegment mit einem Umsatzwachstum von EUR 69 Mio. (+12,4%). Insgesamt konnte Fastweb den Umsatz in den ersten neun Monaten auf EUR 1'584 Mio. (+4,5%) erhöhen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg auf EUR 529 Mio. (+6,7%).

Marc Werner verlässt Swisscom – neuer Bereich Retail Customers

Marc Werner, Leiter Sales & Services und Mitglied der Konzernleitung, verlässt Swisscom, um extern eine neue Herausforderung als CEO anzunehmen. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung von Swisscom bedauern den Weggang von Marc Werner, danken ihm für sein grosses Engagement zugunsten des Unternehmens und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

 

Per 1. Januar 2020 werden die Geschäftsbereiche Sales & Services (SAS) und Products & Marketing (PMK) zusammengeführt. Der neue Bereich Retail Customers wird vom heutigen Chef von PMK, Dirk Wierzbitzki, geführt.

Finanzielle Effekte aufgrund Steuerreform

Die in der Volksabstimmung im Mai 2019 angenommene Steuerreform führt ab 2020 zu einer Reduktion des durchschnittlichen Konzernsteuersatzes von Swisscom um rund 1,5% auf 19,5%. In der Konzernrechnung für das Gesamtjahr 2019 werden ausserordentliche positive Steuereffekte anfallen. Dies als Folge der Bilanzierung von latenten Steuern nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgrund von tieferen kantonalen Steuersätzen und Bewertungsanpassungen im Rahmen der Übergangsregelung zur ordentlichen Gewinnbesteuerung der Holdinggesellschaft.

 

Bis September 2019 wurden bereits rund CHF 60 Mio. ergebniswirksam verbucht. Ein Restbetrag von CHF 200 Mio. wird im vierten Quartal 2019 erwartet. Diese Steuereffekte in der Konzernrechnung 2019 wirken sich nicht auf die aktuellen Steuerzahlungen aus, sondern verteilt über einen Zeitraum von rund zehn Jahren.

Unveränderter finanzieller Ausblick

Swisscom erwartet für das Geschäftsjahr 2019 unverändert einen Nettoumsatz von rund CHF 11,4 Mrd. und einen EBITDA von mehr als CHF 4,3 Mrd. Die erwarteten Investitionen von rund CHF 2,5 Mrd. beinhalten auch die Ausgaben von CHF 196 Mio. für die Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

  1.1.-30.09.2018 1.1.-30.09.2019 Änderung
(bereinigt*)
Nettoumsatz (in Mio. CHF) 8'689 8'456 -2,7%
(-1,9%)
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF) 3'231 3'360 4,0%
(0,0%)
Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF) 1'621 1'529 -5,7%
Reingewinn (in Mio. CHF) 1'213 1'181 -2,6%
Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz
(per 30.09. in Tausend)
1'510 1'540 2,0%
Breitbandanschlüsse Retail Schweiz (per 30.09. in Tausend) 2'030 2'027 -0,1%
Mobilfunkanschlüsse Schweiz
(per 30.09. in Tausend)
6'409 6'358 -0,8%
Breitbandanschlüsse Fastweb
(per 30.09. in Tausend)
2'518 2'610 3,7%
Mobilfunkanschlüsse Fastweb
(per 30.09. in Tausend)
1'324 1'742 31,6%
Investitionen (in Mio. CHF) 1'621 1'833 13,1%
Davon Investitionen Schweiz
(in Mio. CHF)
1'119 1'338 19,6%
Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.09.) 19'850 19'500 -1,8%
Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.09.) 17'165 16'788 -2,2%

* Auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Währungen

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Da diese zukunftsgerichteten Aussagen Risiken und Unsicherheiten unterliegen, können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse wesentlich von jenen abweichen, die in den Aussagen zum Ausdruck gebracht oder impliziert wurden. Viele dieser Risiken und Unsicherheiten beziehen sich auf Faktoren, die sich der Kontrolle und Einschätzung von Swisscom entziehen, wie z. B. künftige Marktbedingungen, Währungsschwankungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, Massnahmen staatlicher Regulierungsbehörden und andere Risikofaktoren, wie sie in früheren und künftigen Anmeldungen und Berichten von Swisscom und Fastweb angegeben sind, insbesondere in bei der amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereichten Anmeldungen und Berichten sowie in früheren und künftigen Anmeldungen, Presseerklärungen, Berichten und sonstigen Informationen, die auf den Webseiten der Konzerngesellschaften von Swisscom veröffentlicht werden.

 

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