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Umstellung abgelegener Standorte auf IP-Telefonie

Grundversorgung

Abschluss der Umstellung abgelegener Standorte auf IP-Telefonie

Die führenden Alpenverbände Schweizerischer Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB), Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verband (SAV), Schweizer Alpenclub (SAC) und Schweizer Hütten (SH) schliessen gemeinsam mit Swisscom das Projekt zur Sicherstellung der Telefonie im Alpenraum ab. Damit ist die Verbindung zu Angehörigen, Kunden oder Hilfskräften auch an abgelegenen Standorten sichergestellt.
Esther Hüsler
Esther Hüsler, Mediensprecherin
31. August 2020

Swisscom stellte ab 2018 landesweit von der 140-jährigen teilnehmervermittelnden Telefonie auf die internetbasierte digitale IP-Telefonie um. Der Anschluss an die IP-Telefonie setzt eine Stromversorgung des Endgerätes voraus. Alpbetriebe oder Berghütten an abgelegenen Standorten waren oft nicht oder ungenügend am Stromnetz angeschlossen. Für Telefonanschlüsse an Standorten ohne Mobilfunkabdeckung und ohne Stromversorgung brauchte es zwingend eine Lösung.

 

Unter Federführung der SAB ging Swisscom eine Kooperation mit dem SAV, dem SAC und den SH ein, um die telefonische Erreichbarkeit von abgelegenen Standorten mit der neuen Technologie sicherzustellen. Über 300 Alpbetriebe und Berghütten konnten dank der Unterstützung von Swisscom mit einer netzunabhängigen Stromlösung ausgerüstet und so die Telefonieversorgung erhalten oder geschaffen werden.

 

Eine funktionierende Telefonverbindung ist eine wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden Alpwirtschaftsbetrieb oder für eine Berghütte. Ohne Telefon sind die webbasierten behördlichen Meldeblätter nicht zu bearbeiten oder die Beherbergung auf den Hütten nicht zu betreiben. Darüber hinaus fungieren die Telefone in den Berghütten als erste Anlaufstelle für die Bergrettung.

 

Im Rahmen eines zweckgebundenen Engagements leistete Swisscom einen einmaligen finanziellen Beitrag sowie projektrelevante Unterstützung zum Aufbau der Strominfrastrukturen. Die Verbände sorgten dafür, dass die betroffenen Kunden bis zur Umstellung der regionalen Telefonnetze über eine ausreichende Stromversorgung zum Betrieb der IP-Verbindungstechnologie verfügten. Der SAB-Direktor Thomas Egger zeigt sich zufrieden. «Dank der guten Zusammenarbeit mit Swisscom sind unsere Alpbetriebe und Alphütten auch weiterhin telefonisch erreichbar.»

 

Längerfristig muss sich die neue Technologie unter zum Teil extremen Verhältnissen bewähren. Auch der technologische Wandel wird sich weiter fortsetzen. Doch die Grundlagen sind geschaffen, auch abgelegene Standorte an diesem Wandel teilhaben zu lassen.

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