Das Angebot der Agrarpiloten ist eine Rundum-Dienstleistung. In den Landi-Filialen können Landwirtschaftsbetriebe ihre Felder anmelden, wobei deren GPS-Koordinaten angegeben werden müssen. Die durch Funk und GPS angeleitete Drohne fliegt schliesslich unter Aufsicht eines Piloten das Feld selbstständig ab und verteilt die Schlupfwespenlarven gleichmässig. Das IoT-basierte System funktioniert weitgehend autonom, was es besonders effizient und im Verhältnis zu früheren Praktiken günstig macht.
Die Datenübertragung von der Software an die Drohne und umgekehrt funktioniert über das Mobilfunknetz. Die meisten Landwirtschaftsbetriebe befinden sich fernab von Ballungszentren, einige gar in abgelegenen Bergregionen. Ein zuverlässiges und flächendeckendes Netz ist daher zentral.
Für eine sichere Zukunft der Schweizer Landwirtschaft sind solche effizienzsteigernden Lösungen wichtig, weil ein wärmeres Klima die Verbreitung von Schädlingen begünstigt. In Anbetracht des Klimawandels wird das Schädlingsproblem in Zukunft demnach eher grösser als kleiner, weshalb die Branche auch technologisch auf Trab bleiben muss.