Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit – für die Gesellschaft und auch für die Wirtschaft. Die Schweiz hat das Pariser Klimaschutzübereinkommen ratifiziert und will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Daher müssen auch die Auswirkungen der geplanten ICT-Infrastrukturen, wie etwa der 5G-Mobilfunknetze, auf die Treibhausgasemissionen der Schweiz betrachtet werden.
Eine Studie, die Swisscom gemeinsam mit swisscleantech in Auftrag gegeben hat, zeigt, welche Beiträge leistungsfähige Mobilfunknetze für den Klimaschutz leisten können. Ein Forschungsteam der Universität Zürich und der Empa hat dabei den Energie- und Ressourcenbedarf für den Netzausbau- und betrieb untersucht und verglich dabei die Technologien 4G und 5G.
Ebenfalls untersuchte das Forschungsteam verschiedene Anwendungsfelder auf die Klimaauswirkungen, die durch den 5G-Standard gefördert würden. Ob flexibles Arbeiten, Smart Grid (intelligente Stromnetze) oder Präzisionslandwirtschaft – jedes dieser Anwendungsfelder birgt grosse Potenziale für die Energieeffizienz und den Klimaschutz.