Übrigens kamen beim Experiment keine besonders priorisierten oder direkte Verbindungen zum Einsatz, sondern Verbindungen über 5G, 4G, Glasfaser und Kupfer, wie sie die Kunden von Swisscom auch nutzen. Klaus Liechti erklärt weiter: «Wir haben für dieses Experiment nichts an unserm Mobil- und Festnetz geändert. Unser Netz kann diese Bandbreiten und Latenzen bereits heute»
Switzerland Connected ist aber mehr als nur Musik. Florian Maag, Projektinitiant/Co-Projektleiter beschreibt: «Jedes einzelne Element der Netzinfrastruktur, Anschlüsse, Sync-Software, Live-Kameras, Live-Regie, Song, Musiker, Streaming waren als Einzelteile vorhanden. Sie sind aber nie so konkret in einem solchen Experiment kombiniert worden. Alles musste ineinandergreifen und zusammenkommen, damit das Experiment gelingt» Für Katia Reinhardt, Beteiligte am Standort Bern und Co-Kommunikationsleiterin bei Swisscom, zeigt das Experiment: «Dass wir mehr zeigen sollten, was wir mit unseren Infrastrukturen und Services für die Gesellschaft und Menschen in den jetzigen Zeiten bieten können: Erlebnisse, Emotionen und das Menschsein ins Zentrum stellen»
Switzerland Connected ist viel Technik, aber noch viel mehr ein Beispiel dafür, was Organisationen erreichen können, wenn sie auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Jürgen Lochbrunner, Projektleiter Technik, erörtert: «Im Unternehmen existiert im Sinne der «Schwarmintelligenz» ein geradezu unglaubliches Potential, um Dinge zu realisieren, welche für den Einzelnen unmöglich erscheinen» David Sievers, der Audio Director, resümiert: «Es fühlte sich ein wenig wie ein Raketenstart an. Keiner wusste, ob das am Ende gut geht. But it did!»