Mithilfe von IoT-Technologie hat EZS deshalb das Fernüberwachungssystem Loralarm entwickelt. Es besteht aus einer batteriebetriebenen Funkeinheit, die auf der Low-Power-Network Technologie (LoRaWAN) basiert, und einem Temperatursensor, der sich als Plug-and-Play-Lösung ganz einfach an Solarthermieanlagen und schon bald auch an Wärmepumpen und, Lüftungsanlagen montieren lässt. Loralarm erkennt Muster in den Temperaturkurven und kann so feststellen, ob beispielsweise die Solarthermie-Pumpe auch in der Nacht läuft und so das Dach aufheizt. Bei Unregelmässigkeiten und Störungen sendet das System automatisch eine Nachricht an den Betreiber.
Stefan Liechti, Teamleiter 'Innovation' von EZS, erklärt, sie hätten erst Lösungen mit Thermographie und Wärmestreifen getestet. Das habe aber bei Weitem nicht so gute Resultate ergeben wie die IoT-Technologie. Mit dieser Technik werden Kennwerte laufend erhoben, per Internet an das Monitoring-Portal vermittelt und mit Algorithmen analysiert. Stefan Liechti: «Anhand der Monitoring-Daten kann der Betreiber bei einer Warnmeldung die Art der Störung erkennen und korrekt vorbereitet die Anlage aufsuchen, wenn es wirklich nötig ist. So läuft die Anlage immer optimal und man spart Kosten.»