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Ein staunendes Publikum schaut den Spielern am HeroFest in Bern beim Gamen zu
Gaming

Gaming Engagement mit neuen Formaten und mehr Regionalität: Swisscom macht E-Sport zum Schweizer Volkssport

Mit einem neuen Partner wird das Gaming Engagement stärker auf die spezifischen Schweizer Bedürfnisse zugeschnitten und breiter ausgerichtet. Denn Gaming wandelt sich vom jungen Nischensport zum generationenübergreifenden Volkssport. Die neuen Hero Formate machen Schweizer Gamer bereit dafür.
Annina Merk
Annina Merk, Mediensprecherin
30. September 2021

An diesem Wochenende geht die 6. Saison der Swisscom Hero League zu Ende – mit den grossen Finals in drei Games: «Counter Strike: Global Offensive», «Clash Royale» und «League of Legends». Ausgetragen werden die Endspiele im Rahmen eines der grössten Gaming Events der Schweiz, dem von Swisscom präsentierten HeroFest in Bern. Doch wie immer sind solche Anlässe nicht nur offline, sondern auch online begehrt: 835'000 Menschen haben in den letzten 12 Monaten mindestens eine der Spiel-Übertragungen von Swisscom verfolgt – entweder via Twitch oder Blue TV. «Das zeigt ganz deutlich, dass E-Sport zu einem Massensport geworden ist», erklärt Annette Kohler, Account Owner E-Sport & Gaming bei Swisscom. «Dem wollen wir Rechnung tragen und setzen darum die Swisscom Hero League per 2022 neu auf. Dabei berücksichtigen wir die Schweizer Ansprüche und Eigenheiten.» Denn E-Sport boomte zuerst in asiatischen Ländern wie Japan, bevor es sich auch in den USA als Breitensport etablierte und vor wenigen Jahren zum Durchbruch in Europa ansetzte. Hier setzt Swisscom mit Schweizer Angeboten an – die auch die spezifischen Bedürfnisse der hiesigen Spielenden berücksichtigen können. Dazu gehört etwa eine stärkere Präsenz in den unterschiedlichen Regionen und die Mehrsprachigkeit.

Alle können mitspielen – dank neuen Formaten mit neuem Partner

Die erfolgreichen «Gaming Cups» werden weiter ausgebaut und zu öffentlich zugänglichen Competitions. Der Fokus liegt auf erfolgreichen Titeln wie etwa «Fortnite», wo sich die Fans auf eine Fortsetzung der Serie von 2019 und 2020 freuen können – weitere Titel werden laufend bekannt gegeben.
Um den Gaming Content für möglichst alle in der Schweiz lebenden Personen so einfach wie möglich zugänglich zu machen, wechselt die Hero League in den Streams von Englisch auf Schweizerdeutsch und Französisch. Auch beim Anmeldeprozedere, in den Communitys und bei der Betreuung spricht man künftig die gleiche Sprache wie die Spieler selbst. Darüber hinaus werden gezielt Gaming Influencer und Community Manager aufgebaut. Annette Kohler: «Physische Sportarten leben seit jeher von Menschen, die sich lokal dafür einsetzen und dem Sport ein Gesicht geben. Genau dieses Prinzip wollen wir auch im Gaming pflegen – aber natürlich in einer digitaleren, dem E-Sport entsprechenden Weise». Das sei etwas, dass es so noch nirgends auf der Welt gebe. «Der E-Sport ist international gewachsen, nun holen wir ihn auf Schweizer Boden und bürgern ihn ein. Wir sind überzeugt: So hat er eine grosse, gesunde Zukunft.»

 

Um dies umsetzen zu können, arbeitet Swisscom ab 1. Januar 2022 mit MYI Entertainment zusammen, einer der führenden europäischen Agenturen im Bereich E-Sport und Gaming. MYI hat ihren Sitz in Bern und verfügt über weitere Büros in Zürich und München. Die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner ESL läuft per Ende Jahr aus. «Wir danken ESL für die hervorragende Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir E-Sport in der Schweiz vom Nischensport zum Massensport gemacht – gemeinsam mit MYI sind wir bereit, E-Sport zum Volkssport zu machen. Für uns heisst das auch: Noch näher, noch einfacher, noch vielfältiger.»

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