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Innovation Nachhaltigkeit

Innovationen für weniger CO2: Bringt ein Startup die Lösung für das Klimaproblem?

Swisscom sucht mit ihrer zehnten Startup Challenge weltweit Startups und Forschungsteams, die mit ihren Lösungen und Dienstleistungen zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen. Die fünf Gewinner*innen der Swisscom Startup Challenge Sustainability werden im November 2022 für eine massgeschneiderte Exploration Week mit Swisscom, ihrem Outpost Silicon Valley und Venturelab eingeladen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Mai 2022.
Sepp Huber
Sepp Huber, Leiter Media Relations
22. April 2022

Swisscom ist die nachhaltigste Telco der Welt (Quelle: World Finance, 2020): Seit 12 Jahren nutzt Swisscom ausschliesslich erneuerbare Energien, hat deren Verbrauch stark reduziert und bietet seit März 2022 sämtliche Abos klimaneutral an. Bis 2025 will Swisscom zusätzlich eine Million Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Basierend auf neuen innovativen ICT-Lösungen für Privat- und Geschäftskunden können diese ihren CO2-Fussabdruck massiv verkleinern. Dieser Beitrag ist weit signifikanter als der eigene Fussabdruck (Beitrag, den Swisscom selbst über die eigene Wertschöpfungskette hinweg leisten kann). Mehr noch: Er ist so relevant, dass die Schweiz als Land die eigenen Klimaziele deswegen schneller erreichen kann. Deshalb sucht Swisscom mit der zehnten Swisscom Startup Challenge Jungunternehmen, die Innovationen und Technologien entwickelt haben, um damit direkt oder indirekt das Klima zu schützen.

Startups und Forschungsteams aus der ganzen Welt können sich bis 31. Mai 2022 für die Swisscom Startup Challenge bewerben. Aus den eingehenden Bewerbungen werden zehn Jungunternehmen ausgewählt, die im September 2022 zu einem Pitch eingeladen werden. In Zusammenarbeit mit Venturelab wird die Fachjury am Ende fünf Gewinner*innen ernennen. Sie erhalten die Gelegenheit, im Rahmen eines massgeschneiderten Exploration Programms ihre Lösungen mit Experten aus dem Swisscom Ökosystem weiterzuentwickeln. Zusätzlich haben die Gewinner*innen die Chance auf ein Investment oder eine Business Partnerschaft mit Swisscom.

Zehnte Swisscom StartUp Challenge: Gescheitert, gesiegt, an Apple verkauft

«Wir probten mit ihnen bis tief in die Nacht bevor am nächsten Tag die Gewinner der ersten Startup Challenge ihre Business Cases vor den grossen Venture Capitalists im Silicon Valley pitchten», erinnert sich Stefan Kuentz, Mitgründer der Swisscom Startup Challenge. Das war 2013. Seither hat sich für die knapp 40 Gewinner*innen des Förderprogramms mit dem Besuch im Silicon Valley eine neue Welt eröffnet. «Wir waren schon seit 1998 mit unserem Outpost in Palo Alto und wollten etwas von dem kalifornischen Unternehmergeist in die Schweizer Startup-Landschaft bringen und natürlich auch Kandidaten für ein Investment von Swisscom Ventures finden», so Roger Wüthrich-Hasenböhler, der die Initiative 2013 zusammen mit Stefan Kuentz, Urs Stender (heute Blue Lion) und Beat Schillig von Venturelab startete.

Seither haben sich in zehn Jahren rund 2'000 Startups für die Challenge beworben, 45 das Förderprogramm absolviert. Knapp 100 Jungunternehmer*innen reisten in den Swisscom Outpost und pitchten ihre Business Cases vor grossen Venture Capitalists und Internet-Giganten. Darunter Startups wie Ava (2015), Creal (2019), Ecorobotix (2017), Geosatis (2014), Gmelius (2019) oder Nanolive (2016). In sie alle investierte auch Swisscom Ventures, ein Bereich von Swisscom. Sechs der Gewinner-Startups haben ihr Unternehmen inzwischen verkauft: Beispielsweise das Regtech-Startup Qumram (2016) an Dynatrade oder die intelligente Bilderkennung Fashwell (2016) an Apple. Einige der Swisscom Startup-Challenge-Alumni rangieren heute unter den Top 100 Jungunternehmen der Schweiz. 4 der 45 mussten ihre unternehmerischen Reise leider bereits abbrechen. «Im Vergleich zu den Statistiken in den USA ist die Misserfolgsquote in der Hall of Fame der Swisscom Startup Challenge viel kleiner», erklärt Beat Schillig von Venturelab. «Entweder war also die Selektion sehr gut oder wir nehmen in der Schweiz weniger Risiko als Startups im Silicon Valley und verfügen noch über viel brachliegendes Innovationspotenzial. Denn wer mehr wagt, kann auch mehr gewinnen!»

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