Doch wie kam der Gründer überhaupt auf diese Idee? Im Gegensatz zu anderen Startups wurde Droople nicht in einer Garage, sondern in einer Küche geboren. Seine Geschichte beginnt mitten in einer Septembernacht 2016. «Ich wachte vom hungrigen Schreien meines kleinen Jungen auf. Als ich sein Fläschchen mit Wasser und Milchpulver füllte, war ich zu müde, um das Wasser genau abzumessen», erzählt Ramzi Bouzerda. «In diesem Moment kam mir die Idee eines intelligenten Wassermanagement-Systems, das in der Lage sein müsste, das Wasservolumen zu messen.» Inspiriert vom Daten-Mining durch Google, von der Leistungsfähigkeit der Apple-Produkte und vom Konzept einer Schweizer Präzision bereits in einem einzigen Tropfen gründete Ramzi Bouzerda ein Unternehmen, das er «Droople» nannte. Heute beschäftigt Droople zwölf Mitarbeitende zehn verschiedener Nationalitäten (die sich selbst die «Drooplets» nennen) und beliefert zufriedene Kunden in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Im Jahr der Markteinführung 2021 konnte Droople bereits über 1’000 Einheiten verkaufen und mehr als 8 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. «Das ist ungefähr so viel wie der Jahresausstoss von fünf Personenwagen in der Schweiz», vergleicht Ramzi Bouzerda stolz.
Mit Blick auf das äusserst gelungene erste Geschäftsjahr kann getrost davon ausgegangen werden, dass Droople seine Unternehmensvision des nachhaltigen Trinkwassermanagements – getreu seinem ambitionierten Motto «Jeder Tropfen zählt» – erfolgreich in die Tat umsetzen wird.