Knapp ein Jahr später, im Februar 2020, hat Swisscom Broadcast ihr Baugesuch eingereicht. Ein neuer, filigraner Gittermast aus Stahl sollte seinen Vorgänger ablösen. Das Baugesuch wurde gutgeheissen und die Fachleute haben Anfang Dezember 2020 nur dreissig Meter vom alten Turm entfernt mit dem Bau des neuen begonnen. "Während den gesamten Bauarbeiten blieb die bestehende Richtfunkanlage auf dem alten Turm in Betrieb, um die Versorgung der Region mit Signalen jederzeit sicherzustellen", erklärt Marc Christen, Projektleiter von Swisscom Broadcast. Erst nachdem die Antennenspitze am angestammten Platz war und alle Funktionen übertragen werden konnten, folgte die Umschaltung.
Zurzeit ist die zweite Phase im Gange, es geht um den Rückbau. Eine Sprengung des bestehenden Turms ist auf dem Albisgrat keine Option. Deshalb wird der Turm mit Kran und Kleingeräten Geschoss um Geschoss abgetragen. Die Rückbauphase ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen.
In der dritten und letzten Phase wird die Umgebung renaturiert, in einem mit der Gemeinde, dem Kanton und dem Forstamt abgesprochenen Gestaltungskonzept. Diese Phase wird ebenfalls rund sechs Monate dauern und sollte bis Ende 2022 abgeschlossen sein.