Private Cloud

Die Private Cloud wird im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens oder über einen spezialisierten Anbieter aufgesetzt und nur von einer Firma genutzt. Üblicherweise wird sie vom Unternehmen selbst betrieben und ist nur für dedizierte Personengruppen zugänglich. Die Private Cloud wird auch strengen Datenschutzanforderungen sowie Regulatorien gerecht, und eignet sich daher speziell für sensible Daten wie beispielsweise vertrauliche Personalinformationen oder geheime Familienrezepte.

Public Cloud

Public-Cloud-Dienste sind für jedermann über das Internet zugänglich – alle Benutzer teilen sich die Infrastruktur; was es dazu braucht ist Internet, ein Login und los gehts. Über die Public Cloud sind bekannte Online-Speicher wie etwa Dropbox, MyCloud von Swisscom oder Google Drive erreichbar. Nutzen Sie Gmail, Bluewin oder Office 365 in Ihrem Unternehmen? Das sind zwar keine reinen Cloud-Speicher, werden aber auch in einer Public Cloud betrieben, wodurch Sie ein solches Cloud-Angebot bereits nutzen würden.

Hybrid Cloud

Wie sich vom Namen bereits herleiten lässt, ist die Hybrid Cloud eine Mischung, und zwar aus Private und Public Cloud. Der Cloud-Anwender bezieht eine Public Cloud und darin integriert ist eine Private-Umgebung für sensible Daten und Anwendungen. Diese Mischform ist bei Unternehmen beliebt, die je nach Bedürfnis eine Private und eine Public Cloud nutzen möchten.

Multi Cloud

Die Multi Cloud verbindet die Angebote mehrerer Provider, verschiedene SaaS- und Paas-Anwendungen kommunizieren miteinander. Die Multi Cloud ist eigentlich eine Erweiterung der Hybrid Cloud, bietet aber viel mehr Möglichkeiten als die hybride Form. Multi Cloud ist insbesondere für grosse Unternehmen mit vielen unterschiedlichen Anwendungen relevant.