Energie sparen mit Smart Home Produkten
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Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden – testen Sie Ihr Wissen

Wann lohnt es sich, die Kaffeemaschine abzuschalten? Verbraucht die Spielkonsole im Stand-by-Modus viel Energie? Unser Quiz macht Sie zum Energieeffizienz-Profi! Zudem gibt Wissenschaftler Andreas Rumsch von der Hochschule Luzern zielführende Tipps. 

Alles erledigt sich wie von Zauberhand: Die Kaffeemaschine heizt schon auf, bevor Ihr Wecker klingelt, und die Lampe im Gang geht abends nach zwei Minuten von alleine aus – das reicht, um Schuhe und Jacke im Hellen auszuziehen. Möglich machen solche Steuerungen Smart-Home-Produkte. Sie senken den Stromverbrauch, der Komfort aber steigt. Testen Sie jetzt Ihr Wissen und erfahren Sie, wie Sie Ihren Energieverbrauch optimieren können.

Richtig oder falsch? Testen Sie Ihr Energieeffizienz-Wissen 

Entscheiden Sie, ob folgende Behauptungen stimmen oder ob wir Sie in die Irre führen wollen. Klicken Sie für die Auflösung auf «richtig» oder «falsch».

Wäsche wird erst bei Temperaturen über 30 °C richtig sauber.

Sie haben falsch getippt. Für leicht bis mittel verschmutzte Wäsche reicht meistens eine Waschtemperatur von 30 °C. Das schont das Gewebe und den Energieverbrauch: 30 °C spart bis zu 70 Prozent Strom ein gegenüber einer 90°-Wäsche und bis zu 20 Prozent gegenüber einer 40°-Wäsche.

Tipp von Andreas Rumsch: Füllen Sie die Waschmaschine gut. Das spart Waschgänge und somit viel Energie. Die Maschine ist schneller voll, wenn Sie die Wäsche nicht nach Farben sortieren. Das ist meistens sowieso nicht nötig, da Kleidung nur in den seltensten Fällen abfärbt.

Sie haben richtig getippt. Für leicht bis mittel verschmutzte Wäsche reicht meistens eine Waschtemperatur von 30 °C. Das schont das Gewebe und den Energieverbrauch: 30 °C spart bis zu 70 Prozent Strom ein gegenüber einer 90°-Wäsche und bis zu 20 Prozent gegenüber einer 40°-Wäsche.

Tipp von Andreas Rumsch: Füllen Sie die Waschmaschine gut. Das spart Waschgänge und somit viel Energie. Die Maschine ist schneller voll, wenn Sie die Wäsche nicht nach Farben sortieren. Das ist meistens sowieso nicht nötig, da Kleidung nur in den seltensten Fällen abfärbt.

Die energieeffizienteste Art, Wasser zum Kochen zu bringen, ist im Wasserkocher.

Sie haben richtig getippt. Um Wasser zu kochen, benötigt der Wasserkocher fast zweimal weniger Strom als ein Kochtopf auf dem Herd. Der Kocher ist auch viel effizienter als die Mikrowelle.

Tipp von Andreas Rumsch: Kochen Sie nur so viel Wasser, wie Sie wirklich brauchen. Überschüssiges Wasser zu erhitzen, ist Stromverschwendung.

Sie haben falsch getippt. Um Wasser zu kochen, benötigt der Wasserkocher fast zweimal weniger Strom als ein Kochtopf auf dem Herd. Der Kocher ist auch viel effizienter als die Mikrowelle.

Tipp von Andreas Rumsch: Kochen Sie nur so viel Wasser, wie Sie wirklich brauchen. Überschüssiges Wasser zu erhitzen, ist Stromverschwendung.

Strom sparen mit myStrom WiFi Switch

Mit dem Zwischenstecker von myStrom können Sie Geräte ein- und ausschalten und mit intelligenten Stromsparfunktionen über Ihr Smartphone steuern. Den myStrom WiFi Switch können Sie über die Swisscom-Home-App konfigurieren. So steuern Sie alle Smart-Home-Produkte bequem über dieselbe App.

Wenn die Xbox und die Playstation nicht gebraucht werden, benötigen sie keinen Strom.

Sie haben falsch getippt. Spielkonsolen verbraten im Stand-by sehr viel Energie.

Tipp von Andreas Rumsch: Je nach Nutzung verbrauchen Spielkonsolen im Stand-by-Modus insgesamt mehr Energie als im Spielmodus. Deshalb entweder die Konsole ganz ausschalten oder mit einem Switch-Schalter so programmieren, dass sie beispielsweise nach dreissig Minuten Stand-by komplett abschaltet.

Sie haben richtig getippt. Spielkonsolen verbraten im Stand-by sehr viel Energie.

Tipp von Andreas Rumsch: Je nach Nutzung verbrauchen Spielkonsolen im Stand-by-Modus insgesamt mehr Energie als im Spielmodus. Deshalb entweder die Konsole ganz ausschalten oder mit einem Switch-Schalter so programmieren, dass sie beispielsweise nach dreissig Minuten Stand-by komplett abschaltet.

«Ich lasse Lampen an, auch wenn ich nicht im Raum bin, sonst verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe.»

Sie haben falsch getippt. Solche Aussagen sind im Zusammenhang mit Glühlampen entstanden, die beim Einschalten tatsächlich höher belastet werden. Das gilt für LED-Lampen nicht mehr. Das An-/Ausschalten beeinflusst die Lebensdauer der Lampe nicht und ist deshalb sinnvoll.

Tipp von Andreas Rumsch: Bewegungsmelder sind in selten benutzten Räumen eine gute Idee. Dimmer bedienen Komfort- und Sicherheitsüberlegungen. Eine Hauszufahrt oder der Gang müssen nicht immer taghell beleuchtet sein.

Sie haben richtig getippt. Solche Aussagen sind im Zusammenhang mit Glühlampen entstanden, die beim Einschalten tatsächlich höher belastet werden. Das gilt für LED-Lampen nicht mehr. Das An-/Ausschalten beeinflusst die Lebensdauer der Lampe nicht und ist deshalb sinnvoll.

Tipp von Andreas Rumsch: Bewegungsmelder sind in selten benutzten Räumen eine gute Idee. Dimmer bedienen Komfort- und Sicherheitsüberlegungen. Eine Hauszufahrt oder der Gang müssen nicht immer taghell beleuchtet sein.

Beim Duschen und Baden muss das Wasser erst aufgeheizt werden. Das braucht Energie. Spart man Energie, wenn man kürzer duscht und weniger Wasser verbraucht? Verstärken Sparduschköpfe diesen Effekt wirklich?

Sie haben richtig getippt. Ein Sparduschkopf reduziert die verbrauchte Wassermenge um bis zu 50 Prozent, weil spezielle Filter dem Wasser Luft beimischen. Deshalb fühlt sich der Wasserstrahl nach wie vor kräftig an.

Tipp von Andreas Rumsch: Drehen Sie das Wasser beim Einseifen ab. Generell verbraucht duschen weniger Wasser als baden.

Sie haben falsch getippt. Ein Sparduschkopf reduziert die verbrauchte Wassermenge um bis zu 50 Prozent, weil spezielle Filter dem Wasser Luft beimischen. Deshalb fühlt sich der Wasserstrahl nach wie vor kräftig an.

Tipp von Andreas Rumsch: Drehen Sie das Wasser beim Einseifen ab. Generell verbraucht duschen weniger Wasser als baden.

Ladekabel von Laptop und Co. kann man getrost in der Steckdose lassen. Sie benötigen nur während des Ladens Strom.

Sie haben falsch getippt. Viele Netzteile sind vergleichbar mit einem tropfenden Wasserhahn – sie brauchen ständig Strom. Deshalb lohnt es sich, sie vom Netz zu trennen, wenn das Gerät zu 100 Prozent geladen ist.

Tipp von Andreas Rumsch: Bei Ladegeräten ist der Markt an Billigstangeboten sehr gross. Aber Achtung: Häufig ist ihr Wirkungsgrad schlechter als der von hochwertigeren Produkten. Sie benötigen also mehr Energie für dieselbe Leistung. Es lohnt sich deshalb, auf Produkte aus dem Fachhandel zurückzugreifen.

Sie haben richtig getippt. Viele Netzteile sind vergleichbar mit einem tropfenden Wasserhahn – sie brauchen ständig Strom. Deshalb lohnt es sich, sie vom Netz zu trennen, wenn das Gerät zu 100 Prozent geladen ist.

Tipp von Andreas Rumsch: Bei Ladegeräten ist der Markt an Billigstangeboten sehr gross. Aber Achtung: Häufig ist ihr Wirkungsgrad schlechter als der von hochwertigeren Produkten. Sie benötigen also mehr Energie für dieselbe Leistung. Es lohnt sich deshalb, auf Produkte aus dem Fachhandel zurückzugreifen.

Kaffeemaschinen, unabhängig ob Kapsel-, Kolben- oder vollautomatische Modelle, sollte man ausschalten, sobald der Kaffee in der Tasse ist.

Sie haben richtig getippt. Wenn sie eingeschaltet ist, verbraucht die Kaffeemaschine Strom, um die Wassertemperatur auf 90 °C zu halten. Das braucht während des ganzen Tages mehr Strom als das Zubereiten des Kaffees. Einige Modelle fallen zwar automatisch in einen Eco- oder Stand-by-Modus. Aber auch in diesem Zustand brauchen sie Strom. Deshalb gilt: Wenn Sie nicht bald eine zweite Tasse zubereiten, sollten Sie die Maschine ausschalten.

Tipp von Andreas Rumsch: Wenn die Kaffeemaschine im Büro immer wieder gebraucht wird, lohnt sich das Abschalten nicht, da das Wasser immer von Neuem aufgeheizt werden muss. Über Nacht und während des Wochenendes lohnt es sich aber auch da: Abschalten spart fast die Hälfte der Energie.

Sie haben falsch getippt. Wenn sie eingeschaltet ist, verbraucht die Kaffeemaschine Strom, um die Wassertemperatur auf 90 °C zu halten. Das braucht während des ganzen Tages mehr Strom als das Zubereiten des Kaffees. Einige Modelle fallen zwar automatisch in einen Eco- oder Stand-by-Modus. Aber auch in diesem Zustand brauchen sie Strom. Deshalb gilt: Wenn Sie nicht bald eine zweite Tasse zubereiten, sollten Sie die Maschine ausschalten.

Tipp von Andreas Rumsch: Wenn die Kaffeemaschine im Büro immer wieder gebraucht wird, lohnt sich das Abschalten nicht, da das Wasser immer von Neuem aufgeheizt werden muss. Über Nacht und während des Wochenendes lohnt es sich aber auch da: Abschalten spart fast die Hälfte der Energie.

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