Viele dieser Betriebe hatten wohl bereits ein Telefon, aber keine Stromversorgung, die IP ermöglicht hätte. Da Swisscom nur für die Kommunikation, nicht aber für die Stromzufuhr verantwortlich ist, musste eine Lösung gefunden werden: Im Sommer 2017 konnte die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) zusammen mit Swisscom bekannt geben, dass die Mitglieder des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV), des Schweizer Alpenclubs (SAC) und des Verbands Schweizer Hüttenwarte (SH) nicht alleine um die Stromversorgung besorgt sein müssten: Während Swisscom sich um die Umstellung der Telefonie auf IP kümmerte, koordinierten die Verbände die Arbeiten für die nötige Energie. Dafür leistete Swisscom einen einmaligen finanziellen Beitrag, sowie fachliche Unterstützung bei der Evaluierung der umzusetzenden Lösung.
Hand in Hand mit der Schleuniger Montage AG erhielten bis Mitte 2020, dem Abschluss des Projektes, 219 Betriebe des SAV, 71 Hütten des SAC und 14 Betriebe des SH IP-Anschlüsse montiert und decken so ihre aktuellen Kommunikationsbedürfnisse: Mit der aktuell geltenden Mindestbandbreite von 10 Mbit/s können auch Alpbetriebe ihre geschäftlichen Bedürfnisse abdecken und mit ihren Familien im Unterland in Kontakt bleiben. Thomas Egger, Präsident SAB, konnte zum Abschluss dann auch die Kooperation würdigen: «Dank der guten Zusammenarbeit mit Swisscom sind unsere Alpbetriebe und Alphütten auch weiterhin telefonisch erreichbar.»