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Berghütte vor Alpenlandschaft
All IP

Voll verbunden

Mitte Jahr hat Swisscom die Migration ihrer 2,3 Millionen Festnetzanschlüsse auf die IP-Technologie abgeschlossen. Auch dabei: Rund 300 Betriebe und Hütten in abgelegenen Gebieten. Mit der neuen Verbindung sind sie beruflich und privat noch besser erreichbar.
Esther Hüsler
Esther Hüsler, Mediensprecherin
17. September 2020

Nach zwölf Jahren Planung, zuerst schrittweiser, dann gebietsweiser Umschaltung von der teilnehmervermittelnden Telefonie (TDM) auf die Kommunikation über das Internetprotokoll (IP) sind alle 2,3 Millionen Festnetzanschlüsse von Swisscom auf der neuen Technologie. Erst dieser Schritt ermöglichte die Nutzung der Kommunikations- und Kollaborationsmittel, wie sie sich in der Pandemie als notwendig erwiesen.

 

Die Vorteile der IP-Technologie kommen nun auch den Berggebieten zugute. Entweder über eine Satelliten- oder eine Mobilfunkverbindung sind Alpwirtschaften und Hütten an die Umwelt angeschlossen und können sich in Wort und Bild melden, Reservationen und Bestellungen erledigen, Meldungen absetzen und vor allem im Notfall Hilfe rufen.

Die Frage des Stroms

Viele dieser Betriebe hatten wohl bereits ein Telefon, aber keine Stromversorgung, die IP ermöglicht hätte. Da Swisscom nur für die Kommunikation, nicht aber für die Stromzufuhr verantwortlich ist, musste eine Lösung gefunden werden: Im Sommer 2017 konnte die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) zusammen mit Swisscom bekannt geben, dass die Mitglieder des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV), des Schweizer Alpenclubs (SAC) und des Verbands Schweizer Hüttenwarte (SH) nicht alleine um die Stromversorgung besorgt sein müssten: Während Swisscom sich um die Umstellung der Telefonie auf IP kümmerte, koordinierten die Verbände die Arbeiten für die nötige Energie. Dafür leistete Swisscom einen einmaligen finanziellen Beitrag, sowie fachliche Unterstützung bei der Evaluierung der umzusetzenden Lösung.

 

Hand in Hand mit der Schleuniger Montage AG erhielten bis Mitte 2020, dem Abschluss des Projektes, 219 Betriebe des SAV, 71 Hütten des SAC und 14 Betriebe des SH IP-Anschlüsse montiert und decken so ihre aktuellen Kommunikationsbedürfnisse: Mit der aktuell geltenden Mindestbandbreite von 10 Mbit/s können auch Alpbetriebe ihre geschäftlichen Bedürfnisse abdecken und mit ihren Familien im Unterland in Kontakt bleiben. Thomas Egger, Präsident SAB, konnte zum Abschluss dann auch die Kooperation würdigen: «Dank der guten Zusammenarbeit mit Swisscom sind unsere Alpbetriebe und Alphütten auch weiterhin telefonisch erreichbar.»

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