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Zwei diskutierende Frauen mit Masken.
Frischluft dank IoT

Clever heizen und Frischluft atmen: IoT macht’s möglich

Die IoT-Lösung CLEVERON ermöglicht intelligentes Heizen in älteren Gebäuden mit Radiatoren und sorgt gleichzeitig für optimale Luftverhältnisse im Raum – eine Innovation für Klima und Gesundheit. Swisscom unterstützt CLEVERON mit einer Partnerschaft.
Res Witschi
Res Witschi, Delegierter für nachhaltige Digitalisierung
30. Juni 2021

Digitale Innovationen verändern die Art und Weise, wie die Welt heute und morgen funktioniert. Insbesondere IoT-Lösungen bieten viele Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung.

 

Das Schweizer Start-up CLEVERON nutzt diese Chance und schlägt mit einer neuen IoT-Lösung zwei Fliegen mit einer Klappe: Das System optimiert den Energiehaushalt von Gebäuden mit Radiatoren und sorgt gleichzeitig für beste Luftqualität im Raum. Eingesetzt wird die Lösung vor allem in öffentlichen Gebäuden, zum Beispiel in Schulen. Mit dieser Idee teilt CLEVERON gleich zwei Anliegen von Swisscom: Mit IoT das Klima schützen und die Bildung von Kindern fördern. Deshalb unterstützt Swisscom das junge Start-up seit diesem Jahr mit einer Partnerschaft.

Heizen mit Radiatoren clever optimiert

Die Plug-and-Play-Lösung von CLEVERON besteht aus drei Elementen: einem Thermostat an den Radiatoren, einem Sensor im Raum sowie einer Online-Steuerungsplattform. Das Thermostat «Thermo» ersetzt die alten Radiatorenventile und steuert die Heizung automatisch. Der Sensor «Sense» ist ein kleines Kästchen, das im Raum aufgestellt wird und laufend Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -qualität misst. Über WLAN ist der Sensor mit der Steuerungsplattform «CLEVERON Webapp» verbunden und sendet laufend Luftdaten. Entsprechend dieser Daten steuert die App die Radiatoren über die Thermostate und stellt die optimale Heizstufe ein.

Cleveron Grafik

Das System kann nicht nur in Echtzeit auf die aktuellen Luftverhältnisse reagieren. Verschiedene Kriterien beeinflussen, wie die Radiatoren heizen. Zum Beispiel die Anwesenheit von Personen: Der Sensor erkennt, ob sich jemand im Raum aufhält. Ist längere Zeit niemand zugegen, fahren die Radiatoren die Temperatur automatisch herunter. Damit man aber nie einen kalten Raum betritt, lässt sich das System auch mit einem Belegungsplan verbinden. Bei einer Schule stellt man etwa ein, welche Zimmer zu welchen Zeiten belegt sind, und das System plant die Heizperioden entsprechend. Die optimale Zieltemperatur berechnet das System selbst, wobei es aktuelle Wetterdaten berücksichtigt.

 

CLEVERON stellt so automatisch sicher, dass Radiatoren nur dann heizen, wenn ein Raum genutzt wird, und nur so stark, wie gerade nötig. So sparen Nutzerinnen und Nutzer bis zu einem Drittel Energie ein und senken damit die Heizkosten und den CO2-Ausstoss markant. Damit teilt CLEVERON ein wichtiges Nachhaltigkeitsziel von Swisscom: digitale Innovationen und IoT-Lösungen zum Schutz des Klimas nutzen.

Ansetzen, wo das grösste Potenzial besteht

Das Start-up will die Technologie dort einsetzen, wo sie die grösste Wirkung erzielt. Gebäude sind für rund einen Viertel des CO2-Ausstosses der Schweiz verantwortlich, verursacht vor allem durch fossil betriebene Heizungen. CLEVERON setzt daher bewusst bei älteren Immobilien mit Radiatoren an. Darunter sehen die Entwickler das grösste Potenzial bei öffentlichen Gebäuden: Diese sind besonders oft fossil beheizt.

 


Bei Schulhäusern wirkt CLEVERON gleich zweifach. Einerseits lässt sich der Heizbedarf an Schulen gut planen, weil die Raumnutzung vorgegeben ist. Andererseits profitieren die Schülerinnen und Schüler von der zweiten CLEVERON-Funktion, der Luftprüfung.

Frische Luft ist heute wichtiger denn je

Laut einer Studie des BAG atmen Kinder in zwei Dritteln der Schweizer Schulzimmer schlechte Luft. Zu wenig Sauerstoff in der Luft wirkt sich direkt auf die Konzentration aus und schränkt die Lernfähigkeit der Kinder ein. Der Sensor von CLEVERON misst die Luft im Raum laufend und setzt einen Alarm ab, wenn gelüftet werden muss. Wie eine Ampel zeigt der Sensor mit einem Lichtsignal in Grün, Gelb und Rot an, wie es um die Luftqualität steht. Im Kontext von Corona ist das doppelt nützlich, weil die Verteilung von Viren im Raum so besser kontrolliert werden kann und das regelmässige Lüften nicht vergessen geht.

 


Eine Voraussetzung für den Einsatz von CLEVERON in Schulhäusern ist ein Anschluss ans Internet. Swisscom fördert die technische und digitale Infrastruktur von Schulen seit bald 20 Jahren und investiert so in die Bildung von Kindern in der Schweiz. Mit dem Projekt «Schulen ans Internet» hat Swisscom bereits rund 6000 Schulen ans Internet angeschlossen – kostenlos. Weiterführend entsteht seither ein umfangreiches Angebot zu Medienkompetenz bei Kindern sowie Medienbildung für Eltern und Lehrpersonen. Swisscom begrüsst daher insbesondere, dass CLEVERON mit einer IoT-Technologie nicht nur zum Schutz des Klimas beiträgt, sondern dank der Luftmessung auch die Lernatmosphäre in Schweizer Schulen verbessert.

 


Mit dieser Investition in Bildung und dem Beitrag zum Klimaschutz ziehen Swisscom und CLEVERON am gleichen Strang und freuen sich über die Partnerschaft.

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