Zu den Facts
Die CO2 Reduktion steht in unserer Nachhaltgkeitsstrategie an erster Stelle. Seit 1990 reduzieren wir unsere Emissionen gezielt und bis 2035 wollen wir Netto-Null entlang aller Scopes erreichen.
Angaben in 1'000 Tonnen CO2. Die Zahlen zum CO2 Removal basieren auf Schätzungen. Weitere Informationen im Jahresbericht.
Unser Hauptziel ist , Netto-Null bis 2035 zu erreichen. Für die noch nicht reduzierten Emissionen, die wir bis 2035 noch ausstossen, übernehmen wir mittels unserem zusätzlichen Klimabeitrag Verantwortung.
Wir investieren für jede von uns direkt emittierte Tonne CO2 (Scope 1+2) der nächsten zehn Jahre CHF 120.-, angelehnt an die CO2-Lenkungsabgabe in der Schweiz und erhöhen diesen Betrag kontinuierlich. Wir investieren in wirkungsvolle Unternehmen im Carbon Dioxide Removal (CDR)-Markt, kaufen CO2-Entfernungszertifikate und unterstützen Forschungs- und Naturschutzprojekte. So leisten wir einen Beitrag an die globale Netto-Null Transformation, begrenzen Temperaturüberschreitungen und verringern Übergangsrisiken.
Einfach gesagt: Wir reduzieren unsere Emissionen kontinuierlich. Für die noch nicht reduzierten Emissionen übernehmen wir Verantwortung indem wir die CO2- Entfernung und Naturschutzprojekte fördern.
Der Weltklimarat (IPCC) unterstreicht in seinem sechsten Sachstandsbericht vom April 2022, dass Negativemissionstechnologien (NET) «unumgänglich» sind, um die globale Erwärmung auf 1.5°C zu beschränken und dadurch die Klimarisiken für Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten. Die NET-Lösungen sind weitgehend bekannt, aber sie stehen jedoch noch nicht im erforderlichen Umfang im Carbon Dioxide Removal (CDR)-Markt bereit. Demzufolge setzen wir es uns zum Ziel diesen Markt zu fördern, um nicht nur uns, sondern allen Unternehmen die benötigten Technologien in ausreichender Menge zugänglich zu machen.
Die Schweiz muss gemäss Angaben des Bundes im Jahr 2050 12 Millionen Tonnen CO2, die voraussichtlich nicht rechtzeitig reduziert werden können, mittels CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) und Negativemissionstechnologien (NET) entfernen, um Netto-Null erreichen zu können. Diverse NET sind heute bereits bekannt, jedoch nicht skaliert genug, um die weltweit benötigten Volumina an CO2 zu entfernen. So bestehen sowohl technische als auch kostengetriebene Hürden, die es zu beseitigen gilt. Je länger mit einer massiven Reduktion der CO2-Emissionen zugewartet wird, umso eher wird das CO2-Budget überzogen. Entsprechend sind umso mehr negative Emissionen notwendig, und umso wahrscheinlicher wird die Erwärmungsgrenze von 1,5 Grad überschritten – mit allen negativen Folgen einer weiteren Erwärmung.
Weiterführende Informationen:
BAFU: CO2-Entnahme und Speicherung
Swisscleantech: CO2-Entfernung – das Wichtigste in Kürze
Bundesratsbericht: Die Bedeutung von negativen CO2-Emissionen
«Wir übernehmen heute Verantwortung für unsere noch nicht reduzierten direkten Emissionen, indem wir uns ausserhalb unserer Wertschöpfungskette engagieren und die Skalierung des CDR-Marktes unterstützen.»
Venture-Investionen in Akteure des CDR-Marktes, um die Technologien zu skalieren, welche die Welt benötigt, um die globalen Netto-Null-Ziele bis 2050 zu erreichen.
Kauf von hochwertigen, permanenten CDR-Zertifikaten (gemäss den SBTi-Richtlinien), um die Nachfrage im CDR-Markt zu fördern und CO2 zu entfernen.
Finanzierung von F&E-Projekten zur Unterstützung von Innovationen im CDR-Markt, und Schutz der natürlichen Ressourcen durch die Unterstützung von Naturschutzprojekten.
Die Concentrated Solar Panel (CPS)-Anlage Cerro Dominador erzeugt mithilfe eines fortschrittlichen Systems aus Spiegeln und geschmolzenem Salz Strom aus Sonnenkraft. Dieses beeindruckende CSP-Grossprojekt ist das erste, das in Lateinamerika erfolgreich verifiziert wurde, und eines von nur fünf weltweit.
ca. 193'000 tCO2e vermieden
Unterstützte SDG’s: 7, 8, 13
Mit aus Kuhdung gewonnem Biogas betriebene Kocher ersetzen Holz und Kerosin im ländlichen Indien und vermeidet damit CO2, sowie die Abholzung von Wäldern.
ca. 40’000 tCO2e vermieden
Unterstützte SDG’s: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 15
Durch die Erzeugung von Strom aus PV-Anlagen werden fossile Brennstoffe substituiert und so CO2-Ausstoss vermieden. Neben den Emissionsreduktionen verbessert das Projekt die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung. Unter anderem fördert die dezentrale Stromversorgung auch die verbesserte Nutzung mobiler Telekommunikations-Endgeräte, was im ländlichen Afrika immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Lebensumstände verbessert.
ca. 29'000 tCO2e vermieden
Unterstützte SDG’s: 3, 4, 5, 7, 8, 13
Indonesien hat seit 1990 fast ein Viertel seiner Waldfläche verloren und die Regenwälder Borneos sind, wie in vielen tropischen Gebieten, stark in ihrer Existenz bedroht. Die im Rahmen des Projektes geschützte Waldfläche umfasst 64.000 Hektar. Ein Fokus der Projektaktivitäten liegt auf dem Schutz bedrohter Tierarten
ca. 200'000 tCO2e vermieden
Unterstützte SDG’s: 1, 3, 5, 10, 11, 13, 15
Argentinien ist die Heimat der besten Windressourcen der westlichen Hemisphäre. Das Projekt in der Region Patagonien hat zum Bau von 59 Windturbinen geführt mit einer totalen Kapazität von über 200 Megawatt. Dank der Produktion grüner Energie, konnten CO2 eingespart und Arbeitsplätze geschaffen werden.
ca. 147'000 tCO2e vermieden
Unterstützte SDG’s: 7, 8, 13
Ghana ist massiv von Entwaldung bedroht. Durch nachhaltige Forstwirtschaft wird in Ghana die Erosion gestoppt und CO2 entfernt und gespeichert. Ziel ist die Aufforstung von 20'000 ha.
ca. 58'000 tCO2e entfernt
Unterstützte SDG’s: 3, 4, 8, 13, 15, 17
In Zusammenarbeit mit Kleinbauern werden im ländlichen Uganda Waldflächen aufgeforstet zur Speicherung von CO2, was die Lebensbedingungen verbessert und zusätzliches Einkommen ermöglicht. Mithilfe von FarmTrace und Satellitenbildern wird das Aufforstungsprojekt überwacht.
ca. 127’000 tCO2e entfernt
Das Projekt umfasst die Pflanzung von Hochstammbäumen in der Schweiz. Diese brauchen mehr Pflege und kosten mehr als Niederstammbäume, speichern aber mehr CO2. Zudem werden lokale Endprodukte hergestellt und die Biodiversität im eigenen Land gefördert. Zusätzlich entstehen Employee Engagement Möglichkeiten für unsere Mitarbeitenden.
Unterstützte SDG’s: 2, 13, 15
Swisscom stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse nach der Methode der Science Based Targets initiative (SBTi). Um ein Netto-Null-Ziel zu erreichen, das konform mit den neuen SBTi-Vorgaben ist, müssen Unternehmen 90% ihrer Emissionen reduziert haben, bevor die restlichen 10% durch negative Emissionen neutralisiert werden müssen. Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen hat sich Swisscom als Konzern zu Netto-Null verpflichtet und sich dafür ein ambitioniertes Ziel 2035 gemäss SBTi gesetzt.
Bislang hatten wir einen «ton-for-ton» Ansatz, mit dem wir unseren produktbezogenen CO2-Fussabdruck mittels CO2-Avoidance und -Removal Zertifikaten „kompensiert“ haben. Um die Skalierung des CDR-Marktes zu unterstützen, verfolgen wir neu einen «money-for-ton» Ansatz, der unser Budget festlegt, basierend auf einem CHF-Preis für jede von uns direkt emittierte Tonne CO2 (Scope 1+2) der nächsten zehn Jahre. Der Unterschied zum bisherigen Ansatz besteht darin, dass wir unseren CO2-Fussabdruck nicht mehr 1:1 über dieselbe Anzahl Tonnen CO2-Zertifikate ausgleichen, sondern mit einem fixen Geldbetrag Projekte und Unternehmen unterstützen, welche die globale Netto-Null Transformation vorantreiben. Unser neuer Ansatz ermöglicht uns Investitionen breiter einzusetzen, da wir neu nebst CO2-Entfernungszertifikaten auch in Unternehmen, die Forschung oder Naturschutzprojekte investieren können. Wir folgen dabei unserem Leitsatz: «We take responsibility for our ongoing direct emissions now, engaging beyond our value chain while supporting the scale up of the CDR market.»
Der CDR-Markt umfasst sämtliche Akteure, die für den Kauf von CO2-Entfernungszertifikaten («removal») nötig sind. Das beinhaltet Unternehmen, die Negativemissionstechnologien entwickeln (z.B. Climeworks), Standards (z.B. Gold Standard), Beratungsunternehmen (z.B. South Pole), Handelsmarktplätze (z.B. Ceezer), Broker (z.B. ClimeFi), Measuring, Reporting & Verification Prüfer (z.B. Carbonfuture), Käufer (z.B. Microsoft oder Swisscom oder auch die Schweiz) und weitere.
Negativemissionen sind Massnahmen, mit denen Kohlenstoffdioxid (CO2) gezielt aus der Atmosphäre entnommen und dauerhaft gespeichert wird, um das Klima zu stabilisieren. Sie sind notwendig, um die globalen Klimaziele zu erreichen, insbesondere um Restemissionen, die trotz starker Emissionsreduktionen unvermeidlich sind, auszugleichen. Methoden umfassen naturbasierte Lösungen wie Aufforstung und verbesserte Bodenbewirtschaftung sowie technische Ansätze wie die Pflanzenkohle-Produktion und die beschleunigte Gesteinsverwitterung.
Die sogenannten Negativemissionstechnologien NET spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg zu Netto-Null, sie bezeichnen sozusagen das «Netto» in Netto-Null, um Restemissionen, die entweder noch nicht oder nur sehr schwer reduziert werden können, zu neutralisieren. Auch das Verfahren der CO2-Abscheidung aus industriellen Abgasen und der Speicherung (Carbon Capture and Storage CCS) kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.
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Schenken Sie Geräten ein zweites Leben: Mit der Weiter- oder Wiederverwendung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Schonung wertvoller Ressourcen und zum Klimaschutz.
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