PlayStation: Diese Games sollten Eltern kennen
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PlayStation: Diese Games sollten Eltern kennen

PlayStation ist seit Jahren die beliebteste Konsole. Die Spiele haben Generationen geprägt. Als Eltern ist es jedoch nicht immer leicht zu entscheiden, welche Spiele sich für die eigenen Kinder eignen. Wir haben einen kleinen Spickzettel für Eltern zusammengestellt.

Im November 2020 war es endlich soweit: die neue PlayStation 5 kam auf den Markt. Mit jeder neuen Konsole stellen sich Eltern nicht nur die Frage, ob es sich lohnt dieses neue Prachtexemplar den Sprösslingen anzuschaffen. Es stellt sich auch die Frage nach den passenden Games für die Kinder. Wie immer, gibt es dazu keine Pauschalantwort: Es kommt aufs Kind und seine Entwicklung an – und diese kennen Sie als Eltern am Besten. Wichtig ist es, die Spiele zu kennen, die die Kids gerne spielen möchten, um selbst einschätzen zu können, ob das Spiel für das Kind geeignet ist.

In diesem Artikel finden Sie eine Auswahl der beliebtesten PlayStation Games, kurz erklärt und mit den wichtigsten Punkten, die Sie als Eltern über das Spiel wissen müssen. Klicken Sie auf eines der folgenden Bilder, um direkt zu dem entsprechenden Spiel zu gelangen.

Call of Duty

Altersfreigabe (PEGI):  18

Eines der Top-5 Lieblingsspiele der Schweizer Jugendlichen, laut der Jugendstudie JAMES. Die Computerspielreihe gehört zum Genre Ego-Shooter. Das Spiel erzählt keine zusammenhängende Hintergrundgeschichte. Der Spieler übernimmt vielmehr episodenhaft die Rolle von Soldaten verschiedener alliierter Nationen und kämpft in teils erfundenen, meist aber in historischen Schlachten. Das Spiel bietet verschiedene Spiel-Modi, unter anderem einen Battle-Royal-Modus, bei dem typischerweise 100 Spieler in eine Arena entlassen werden. Es gewinnt derjenige, der am Ende noch lebt. Ein weiterer Modus ist der sogenannte Kampagnenmodus, in welchem der Spieler Missionen erfüllen muss. Beide Modi können sowohl allein als auch im Team gespielt werden.

Was Eltern wissen sollten

Die Gewaltdarstellungen im Spiel sind sehr plastisch und die verwendete Sprache ist sehr explizit. Achtsam sollte auch mit der Verwendung des In-Game-Stores umgegangen werden. In diesem können für Waffen und Charaktere Verschönerungen, sogenannte Cosmetics, gekauft werden. Zudem bietet dieses Spiel eine Battle-Pass-Möglichkeit: Der Spieler kauft damit sozusagen ein Abo für Cosmetics, die er mit bestimmten Spielerfolgen erhält. So wird regelmässiges Spielen belohnt.

FIFA

Altersfreigabe (PEGI): 3

Der beliebte jährlich erscheinende Fussball-Simulator ermöglicht dem Spieler in die Rolle diverser bekannter Fussballer, Trainer und Manager zu schlüpfen. So können ganze Fussball-Mannschaften durch diverse Ligen gespielt werden, aber als Manager auch Transfers verhandelt werden. Das Spiel erscheint für diverse Plattformen, ist aber besonders auf Konsolen sehr beliebt. Im Spiel gibt es verschiedene Modi. Am beliebtesten ist der sogenannte FUT (FIFA Ultimate Team), ein Online-Modus, in dem der Spieler sich ein eigenes Team aus Topspielern zusammenbasteln kann, um mit diesem gegen andere Spieler anzutreten.

Was Eltern wissen sollten

Von der Darstellung absolut kinderfreundlich. Auch die Bedienung und Spielmechanik ist leicht zu erlenen. Aufpassen müssen Eltern bei In-Game-Käufen. Besonders im Fifa-Ultimate-Team-Modus des Spiels, in welchem man sich ein eigenes Team zusammenbauen kann, ist Vorsicht geboten. Der Spieler erhält für eine bestimmte Anzahl Ingame-Münzen verschiedene Spieler. Sehr gute Spieler sind jedoch sehr rar und so wird der Spieler animiert oft und viele Münzen auszugeben, die er teils mit echtem Geld einkaufen kann, um sich so schneller ein gutes Team zusammen zu bauen. Profis geben hier gerne ein paar Tausend Franken pro Jahr aus.

Rocket League

Altersfreigabe (PEGI): 3

Rocket League ist eine Kombination aus Fussball und Rennspiel, in dem der Spieler auf einem erweiterten Fussballfeld in einem Rennauto versucht Tore zu schiessen. Das Spielfeld ist dabei nicht nur auf den Boden begrenzt. Die Autos können auch über die Banden und von dort aus kurzfristig in der Luft interagieren. Durch bestimmte Befehle kann der Spieler spezielle Boosts für sein Fahrzeug erhalten, um so einen Vorteil gegenüber anderen Spielern zu haben. Rocket League kann allein oder im Dreierteam gespielt werden.

Was Eltern wissen sollten

Die Grafik und Spielmechanik sind kinderfreundlich. Das Spiel kann sowohl Lokal als auch online mit Freunden gespielt werden. Oder der Spieler lässt sich online zufällig einem Team zuteilen. Da das Spiel auch von Jüngeren gespielt wird, sollten Eltern auf die Online-Spiel-Möglichkeit ein Augenmerk haben und mit ihre Kinder aktiv auf die Gefahren im Umgang mit Fremden im Netz aufmerksam machen.

Apex Legends

Altersfreigabe (PEGI): 18

Apex Legends ist ein Battle-Royale-Spiel, das in der Egoperspektive gespielt wird. Es handelt sich um ein reines Mehrspieler-Spiel: In Teams aus jeweils zwei bis drei Spielern starten bis zu 60 Spieler gleichzeitig auf der Karte ohne Waffen und Munition und wählen vor dem Start einen Helden-Charakter aus. Jeder Charakter verfügt über drei Fähigkeiten: eine passive, die dauerhaft zur Verfügung steht, eine taktische mit kurzer bis mittlerer «Abkühlzeit», und eine ultimative Fähigkeit, die nur wenige Male pro Spiel einsetzbar ist. Das Spielziel ist es die anderen Teams zu besiegen. Das Team, das als letztes übrigbleibt, gewinnt die Runde. Der Spielbereich wird im Laufe der Zeit durch einen sich zusammenziehenden Ring immer weiter verengt, wodurch Gegner irgendwann zwangsläufig aufeinandertreffen.

Was Eltern wissen sollten

Das Genre Battle-Royal hat in den letzten Jahren, besonders mit dem Erfolg von Fortnite stark an Popularität gewonnen. Apex war das zweite erfolgreiche Spiel dieses Genres und ist immer noch sehr beliebt. Neben Gewaltdarstellungen, ist bei diesem Spiel der In-Game-Shop zu erwähnen in welchem Verschönerungen für Waffen und Charaktere (Skins) gekauft werden können. Auch Apex bedient sich der beliebten Battel-Pass-Möglichkeit: Der Spieler erhält mit Erwerb des Battle-Passes, den es für jede Season zu kaufen gibt, regelmässig neue Skins; wenn er regelmässig spielt. Des weiteren sollten Eltern mit ihren Kindern die Verwendung und die Risiken des Chats besprechen, der bei diesem Mehrspieler-Titel eine wichtige Rolle hat.

Spider-Man: Miles Morales

Altersfreigabe (PEGI): 16

Wenn Marvel drauf steht, ist es meistens ein Hit unter Jugendlichen: So auch Marvel’s Spider-Man, ein Action-Adventure, in dem der Spieler die Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive steuert. Der Spieler agiert in einer offenen Spielwelt, die frei zum Erkunden zur Verfügung steht. Zur Fortbewegung stehen unter anderem die Fähigkeiten des Netzschwingens und das Erklettern von Hauswänden zur Verfügung. Das Kampfsystem besteht aus Schlägen und Tritten, dem Einsatz von Schüssen aus den Netzdüsen von Spider-Man sowie der Verwendung von zusätzlichen Hilfsmitteln, wie Stolperfallen, Netzbomben mit betäubender Wirkung oder einer Drohne, die Gegner aus der Luft beschießt. Im Verlauf des Spiels werden gesammelte Erfahrungspunkte in die Verbesserung der Fähigkeiten investiert. Zudem erhalten Spieler für erfolgreich absolvierte Nebenmissionen sogenannte Token, mit denen sich unterschiedliche Anzüge freischalten lassen.

Was Eltern wissen sollten

Spiel an sich hat zwar Kampfepisoden, doch die Darstellung der Verletzungen ist nicht sehr detailliert. Dafür gibt es aber Zwischensequenzen, die expliziter sind. PEGI nennt aber besonders die Möglichkeit für In-Game-Käufe als Grund für das 16er-Rating.

Welche Games sollen wir als nächstes behandeln? Wir freuen uns über Ihre Inputs in der Kommentarspalte!

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