Short’n’Sweet: 10 Dinge, die Sie von Jugendlichen über TikTok lernen können
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Short’n’Sweet: 10 Dinge, die Sie von Jugendlichen über TikTok lernen können

Was macht TikTok so erfolgreich und wie gehen Jugendliche damit um? Sieben Lernende von Swisscom gewähren uns Einblick. Sie erklären, was TikTok ist und wie sie es nutzen. Ergänzend zum Video fünf Tipps von Michael In Albon, Jugendmedienschutz-Beauftragter von Swisscom, wie Sie Ihr Kind verantwortungsvoll begleiten können.

TikTok ist sehr beliebt unter den Jugendlichen und darf offiziell ab 13 Jahren genutzt werden. Wie jede neue Plattform bietet sie Chancen und Risiken. Der richtige Umgang will gelernt sein. Auch Eltern sind stets gefordert, ihr Kind im digitalen Umfeld zu begleiten, Neuem mit Neugierde zu begegnen und sich dafür interessieren, auf welchen digitalen Plattformen sich die Jugendlichen bewegen.

Hier das Video der Lernenden von Swisscom anschauen und mehr über TikTok erfahren.

Quelle: Swisscom


Wie können Sie Ihr Kind begleiten?

Fünf Tipps von Michael In Albon an Eltern für einen verantwortungsvollen Umgang mit TikTok:

1. Gemeinsam Entdecken und Einrichten

TikTok gemeinsam mit dem Kind einrichten und ausprobieren, um zu verstehen wie die Plattform funktioniert

2. Thema für den Mittagstisch

Einigen Sie sich, wie die Plattform genutzt werden soll und diskutieren Sie beispielsweise

  • wieviel Zeit Ihr Teenager täglich auf TikTok verbringen darf
  • was für eine Art Beiträge erstellt werden soll
  • wie auf Kommentare und Nachrichten zu reagieren ist
  • wann ein Elternteil eingeschaltet und informiert werden soll
  • wie man NutzerInnen sperren kann und wo man diese meldet
  • wie mit In-App Käufen und Werbung umgegangen werden soll und klären Sie auf.

3. Sicherheitseinstellungen diskutieren

  • Schränken Sie ein, wer Nachrichten an das angeschlossene Konto senden kann, oder schalten Sie Direktnachrichten ganz aus.
  • Schränken Sie die Darstellung von Inhalten ein, die möglicherweise nicht für alle Zielgruppen geeignet sind. 
    Hinweis: Direktnachrichten sind für registrierte Konten ab 13 bis einschließlich 15 Jahren automatisch deaktiviert.

Haben Sie gewusst, dass es einen begleitenden Modus gibt? Das TikTok-Konto eines Elternteils kann mit dem Konto des Jugendlichen verknüpft werden. Der begleitete Modus findet sich in den «Digital Wellbeing»-Einstellungen unter «Privatsphäre und Einstellungen». Sobald die Funktion aktiviert ist, können «Digital Wellbeing»-Einstellungen gemeinsam festgelegt werden.

4. Auf Datenschutz und Privatsphäre achten

  • Videos können privat oder öffentlich gepostet werden. Werden Videos öffentlich gepostet, können sie nicht nur von jedem gesehen, sondern auch gespeichert werden.
  • Legen Sie gemeinsam fest, für wen die Inhalte bestimmt sind und welche Informationen öffentlich gefunden werden sollen.
  • Mit der Leitfrage, ob man diese Information auch in einem Jahr noch finden soll oder den Beitrag dann immer noch toll findet, kann helfen, ob ein Video privat oder öffentlich gestellt werden soll.
  • Finden Sie zum Beispiel heraus, für wen TikTok bestimmt ist und wie das Geschäftsmodell dahinter aussieht. Welche Daten sammelt das Unternehmen und was dürfen sie damit machen? Was ist das Erfolgsmodell des Unternehmens?

5. Neugierig bleiben und selber ausprobieren

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