«Alpträume wegen Hass im Internet geht gar nicht»
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«Alpträume wegen Hass im Internet geht gar nicht»

Die 18-jährige Nachwuchskünstlerin Joya Marleen widmet ihren Radiohit «Nightmare» der Initiative «Mute the Hate» von Swisscom. Im Interview erzählt sie ihre Beweggründe.

Warum widmest du deinen Song dieser Bewegung?

Als ich die Einladung von Energy ans Energy Air als Act für die Bewegung von Swisscom erhalten habe, sagte ich sofort zu. Das Thema ist wichtig und betrifft leider viele Jugendliche und Erwachsene. Mit «Nightmare» möchte ich einen Beitrag leisten, damit weniger Menschen Alpträume aufgrund negativer Erlebnisse im Internet haben. Die Bewegung «Mute the hate» nimmt dieses Thema auf und tritt ihm so entgegen.

Warum ist es dir wichtig, dich für mehr Respekt im Internet einzusetzen?

Ich finde es schlimm, wenn Menschen im Internet gemobbt werden oder sich nicht trauen, sich frei zu äussern, weil sie Angst vor Hasskommentaren haben.

Joya Marleen am Enery Air 2021

Seit etwas mehr als über einem Jahr ist Joyas Song «Nightmare» aus den Schweizer Radiosendern nicht mehr weg zu denken. Als erste Schweizerin überhaupt sicherte sie sich im letzten Herbst mit diesem Song Platz 1 der nationalen Airplay Charts. Nun widmet sie diesen Song der Swisscom Bewegung «Mute the hate», welche sich für mehr Respekt im Internet ein setzt. Am Energy Air 2021 im Wankdorf Stadion in Bern wird sie diesen Song live für «Mute the hate» performen.

Du bist extrem erfolgreich und schnell aufgestiegen – hat dein Erfolg auch Schattenseiten?

Schattenseiten kenne ich bis anhin glücklicherweise nicht. Einzig der zeitliche Faktor zwischen Schule, Konzerten, Songwriting Sessions sowie Promoterminen beansprucht mich etwas. Ich kann aber glücklicherweise auf die Unterstützung von meinem Elternhaus und meinem Management Team zählen, damit ich dies zeitlich gut hinkriege.

Hast du selber auch schon Erfahrungen gemacht mit Hass im Internet?

Zum Glück habe ich bis anhin noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Aus meinem persönlichen Umfed sind mir solche Erfahrungen ebenfalls nicht bekannt. Ich bin mir aber bewusst, dass Hass im Internet existiert, dies oft auch Menschen betrifft, die im Rampenlicht stehen und es ein grosses Problem sein kann. Daher möchte ich mit meinem Beitrag zu «Mute The Hate» das Bewusstsein für dieses Problem unterstützen. «Mute the Hate» vermittelt Tipps und Hilfestellungen – finde es cool, wenn möglichst viele Leute davon erfahren und wissen, wo sie sich Rat und Unterstützung holen können.

Über «Mute the hate»

Hassrede ist leider ein Phänomen, das sich auch im Internet zunehmend verbreitet. Als nachhaltigste Telco-Anbieterin der Welt nehmen wir unsere Verantwortung wahr und gehen auf Anliegen ein, die uns und die kommenden Generationen beeinflussen. Im Rahmen von «Mute the hate» erklären wir, welche Strategien gegen Hate Speech nützen und welche Konsequenzen systematischer Hass im Internet hat.

Hast du Tipps gegen Hass im Netz?

Persönlich überlege ich mir immer vor dem posten, was ich wirklich aussagen möchte. Ich achte darauf, niemanden zu beleidigen. Der respektvolle Umgang hat dabei immer Priorität. Es ist wichtig, dass wir uns unserer Handlungen im Netz bewusst sind.  

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