Gute Seiten, schlechte Seiten: Websites und Apps für Kinder
3 min

Gute Seiten, schlechte Seiten: Websites und Apps für Kinder

Mehr Zeit zu Hause bedeutet oft auch: mehr Zeit online. Damit Sie und Ihre Kinder gemeinsam die virtuelle Welt sorglos entdecken, haben wir Ihnen einige Ratschläge zum Internet, und Tipps für kinderfreundliche Websites und Apps zusammengestellt.

Kindgerechte Websites

  • Schlaumeier: Warum fliegt eine Rakete? Warum sind Witze lustig? Die interaktiven und kostenlosen Online-Lektionen auf schlaumeier.online liefern Antworten auf diese Fragen. Sie sind Montag bis Freitag live um 9 Uhr verfügbar und dauern jeweils 30 Minuten. «Fit und Fertig mit de Schwiizergoofe» beginnt gleich anschliessend um 9:30 Uhr und dauert 20 Minuten. Kinder können mit den Kursleitern interagieren, Fragen stellen oder an Umfragen teilnehmen – wie in der Schule. Und natürlich mitturnen und -tanzen bis der Boden wackelt. 
  • teachen.ch ist eine Plattform von Eltern und Lehrern für Eltern und Lehrer. Jeder kann dort seine Tipps für Unterricht oder Aktivitäten zu Hause teilen und die Tipps anderer einsehen. Das Angebot reicht von Bewegungstipps über Basteltipps bis hin zu Tipps wie man Technik und Natur zu Hause mit seinen Kindern entdecken kann.
  • Die Seite mit der Maus: Wir erinnern uns alle an die Sendung mit der Maus. Die Maus wohnt jetzt auch im WWW und Ihre Kinder können hier Spannendes und Wissenswertes entdecken. Für die ganz Kleinen gibt’s eigens die Elefantenseite.
  • Ohrka: Auf dem Ohrkanal finden sich zahlreiche kostenlose Hörspiele.
  • Notenmax: Auch eine virtuelle Musikschule hat sich bereits im WWW installiert. Damit Kinder Musikinstrumente, Komponisten und vieles mehr entdecken können.
  • Suchmaschinen: Damit Kinder nicht unpassende Ergebnisse erhalten, gibt es für sie eigene Suchmaschinen. Dahinter steht jeweils eine Redaktion, welche die Vorauswahl getroffen hat. So erhalten Kinder Treffer, die sie verstehen und die ihnen keine unpassenden Inhalte präsentieren. Auf: Frag Finn,
    Helles Köpfchen oder Blinde Kuh.

Kindgerechte Apps

  • klick-tipps.net: Die App-Empfehlungen lassen sich hier nach Alter, Kosten, iOS oder Android sortieren. Jede empfohlene App enthält auch eine Beschreibung.
  • Wonderkind: Das Team von Wonderkind entwickelt Apps, mit welchen Kinder Dinge entdecken, immer wieder Neues finden und dabei lernen. Für jede App wird angegeben, ab welchem Alter sie empfehlenswert ist und für welche Geräte sie sich eignet. Zudem beschreiben die Macher jede App genau.

Grundsätzlich gilt: Bevor Sie Ihre Kinder auf Websites surfen oder mit Apps spielen lassen, sollten sie diese selber ausprobieren. Und sich fragen: Welche Welt präsentiert das Angebot? Möchte ich, dass sich mein Kind diese Welt zum Vorbild nimmt? Sich entsprechend verhält? Denn Sie kennen sich und Ihr Kind am besten.

Merkmale kindgerechter Websites

Eine gute Website für Kinder ist:

  1. frei zugänglich – man muss sich also weder anmelden noch Mitglied werden.
  2. übersichtlich, Kinder können darin leicht navigieren.
  3. vermittelt Wissensinhalte spielerisch und fördert die Medienkompetenz. Kinder lernen Chancen und Risiken beim Surfen kennen und sie lernen, zu navigieren.
  4. fragt keine persönlichen Daten ab, sie warnt Kinder vielmehr davor, diese leichtfertig preis zu geben.
  5. enthält keine Werbung.
  6. hält sich an die Bestimmungen des Jugendschutzes. Sie informiert zudem Eltern über Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes.
  7. weist darauf hin, wenn man durch das Anklicken von Links die Seite verlässt.
  8. beantwortet Kinderfragen schnell. Die Sprache ist verständlich, lebendig und bildreich.
  9. nennt den Herausgeber der Seite und gibt ihre Quellen an.

Gemeinsam bereit. Hilfreiche Informationen und Tipps von Swisscom.

In dieser aussergewöhnlichen Situation müssen wir uns alle neu erfinden, haben viele Fragen und brauchen Unterstützung. Hier finden Sie alles Hilfreiche rund um das Swisscom Angebot während der Corona-Zeit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

2 Kommentare zu “Gute Seiten, schlechte Seiten: Websites und Apps für Kinder

  1. Leider viele Apps gar nicht in der Schweiz erhältlich?
    Grundsätzlich ist das eine tolle Idee, aber z.B. die App Knietzsches Werkstatt oder „leichter lesen lernen“ finde ich im iOS App Store der Schweiz gar nicht.

  2. Danke für Ihren Kommentar. Es ist natürlich jeweils möglich, dass die Apps länderspezifisch beschränkt sind. Sie könnten sonst versuchen, für die von Ihnen erwähnten Apps die Ländereinstellung im iPhone zu ändern. Hier finden Sie eine Anleitung, wie das funktioniert: https://eur03.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fpraxistipps.chip.de%2Fim-app-store-das-land-wechseln-so-gehts_9687&data=02%7C01%7CLaura.Graafen%40swisscom.com%7Ca391d4e654d3423cf5bd08d7f0054f2b%7C364e5b87c1c7420d9beec35d19b557a1%7C1%7C0%7C637241777894370035&sdata=6PrlegCDF5XOWJvGq6a0o5FS4cjvOxhWUUIg1sR973Y%3D&reserved=0. Genauso gibt es aber auch Device-Beschränkungen. Wenn ich das richtig sehe, gibt es z.B. die „leichter lesen lernen“-App nur für das iPad, jedoch nicht für das iPhone. Bei den Apps, die wir oben im Artikel ausgesucht haben, sollten sie zumindest in der Schweiz keine Einschränkungen haben.
    Beste Grüsse aus der Redaktion, Laura Graafen

Jetzt lesen

Diskussionen in der Community