Timon Wieland und Andreas Affentranger, zwei Beispiele, wie man reduziert, um den Horizont zu erweitern.
Andreas: Bereits mein ganzes Berufsleben arbeite ich Teilzeit. Wobei, nicht ganz: Direkt nach dem Studium stieg ich total euphorisch ein mit 100%. Beim zweiten Job war ich dann aber bereits reduzierter unterwegs.
Timon : 80% arbeite ich schon lange, früher sogar 60%. So hatte ich immer mindestens einen Tag, an dem ich Zeit hatte, Neues zu entdecken. Ich habe beispielsweise bei meinem Vater in der Autogarage ausgeholfen, habe in meiner eigenen Werkstatt etwas gebaut oder ich ging in die Berge.
Timon: Ich lebe momentan in einer WG, es geht finanziell somit wunderbar auf.
Mir ist der eine freie Tag wichtiger, als mehr Geld auf dem Konto.
Andreas: Zum Leben hat es immer gereicht. Es kommt halt drauf an, welche Ziele man verfolgt.
Andreas: Das erlebe ich persönlich nicht so. In meinem Freundeskreis sowieso nicht, aber auch bei uns in der Swisscom nicht. Die Frage ist doch:
Wo sieht man sich selbst? Wo will man selbst hin?
Timon: Ich mag momentan vielleicht nicht den Anspruch auf die Chefetage haben, aber ich empfinde meine Start-up-Erfahrung als Horizonterweiterung. Ich bin damit schlicht breiter aufgestellt. Und das wiederum macht mich fit für einen möglichen Job in einer anderen Position oder? In meinem Laden bin ich der Mann für alles. Bei der Swisscom einer unter vielen. Beides hat seine Pluspunkte.
Timon: Absolut, wäre es das nicht, hätte ich diese Möglichkeit auch nicht. Das Setup bei uns ist total agil, ich habe nur Unterstützung erfahren, keinerlei Gegenwind.
Andreas: Das Mindset ist bei der Swisscom mehr als vorhanden. Ich habe die Möglichkeit zur Teilzeit ohne den Druck, dass ich beruflich nichts mehr wert wäre. Es ist bei uns schlicht ein Normalzustand. Das wird vom Fakt untermauert, dass die Teilzeitler*innen in meinem Team in der Überzahl sind.
Andreas: Mit einer offenen Kultur. Das ist eigentlich der Schlüsselfaktor. Leute werden beispielsweise dazu ermutigt, ihr Pensum zu reduzieren – es wird nicht bloss toleriert. Klar, im klassischen Bürojob ist es einfach, mich selbst zu organisieren. In Retail-Jobs ist es sicher schwieriger, wenn der Stundenplan von aussen diktiert ist. Bei uns aber gilt: Hauptsache, es geht fürschi. Dafür muss ich nicht um 8 vor Ort stehen.
Timon: Dem stimme ich voll und ganz zu. Team und Führung muss dahinter stehen und offen dafür sein. Einen guten Job kann man auch mit 80% machen.
Andreas: Ich habe so viele Ideen für Plots im Kopf, da reicht ein Leben nicht. Ich würde wohl nur noch schreiben, wenn es ginge. Aber glücklich macht mich momentan der richtige Mix. Eine Mischung zwischen Partnerschaft, spannender Arbeit, tollem Team, dem Garten, der Natur und dem Schreiben. Ich schöpfe nicht aus beiden Jobs dieselbe Kraft: Das Schreiben ist für mich mehr eine Form von Teilnahme am Zeitgeschehen. Bei der Swisscom sind es die tollen Leute, das Teamwork und die Arbeit am Puls der Technik, das mir ganz viel Befriedigung gibt.
Timon: Ich schöpfe aus beidem etwas, aber wie Andreas sagt – es ist nicht dasselbe. Bei der Swisscom ist es das Grosse, die topmoderne Firma, in der ich agieren kann. In meinem Start-up sind es die Menschen, die Selbstbestimmung, die mich total flashen.
Dieser Artikel wurde von Tadah erfasst.
Vereinbarkeitsmassnahmen der Swisscom:
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